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Wasser in bester Qualität: Carbonit Filtertechnik als „Unternehmen des Monats August“ ausgezeichnet
02.09.2010
„Der Zugang zu sauberem Trinkwasser gehört hierzulande zu den Selbstverständlichkeiten unseres täglichen Lebens. Dass das so ist, ist auch ein Verdienst von Unternehmen wie der CARBONIT Filtertechnik GmbH, die mit ihren innovativen Aktivkohle-Blockfiltern insbesondere in solchen sensiblen Bereichen wie der Medizin oder der Pharmazie für schadstofffreies Wasser sorgt. Ein besonderes Verdienst des Unternehmens ist auch die Entwicklung einer mobilen Trinkwasseraufbereitungsanlage, die weltweit eingesetzt werden und so Menschen in Krisengebieten helfen kann.“
Kaliwerk Zielitz investiert 15,4 Millionen Euro in eigenes KWK-Kraftwerk
01.09.2010
Minister Haseloff: Bemühen um mehr Energieeffizienz ist beispielgebend

„Das Kaliwerk in Zielitz gehört weltweit zu den leistungsfähigsten Kaliwerken. Der größte industrielle Arbeitgeber nördlich von Magdeburg kann eine überdurchschnittlich hohe Ausbildungsquote sowie einen sehr hohen Übernahmeanteil der Auszubildenden vorweisen und ist damit beispielgebend für andere Betriebe. Beispielgebend ist das Werk auch im Hinblick auf sein Bemühen um Energieeffizienz, die es durch den konsequenten Einsatz von Kraft-Wärme-Kopplung erreicht. Durch die Investition in eine zweite Dampfturbine für das Kraftwerk wird die Energieeffizienz noch weiter verbessert.“ Das sagte heute Wirtschaftsminister Dr. Reiner Haseloff auf einer Pressekonferenz im Anschluss an einen Besuch des Ministers im Unternehmen.

Die K+S KALI GmbH, Werk Zielitz, investiert 15,4 Mio. Euro in ihr eigenes Kraftwerk, das nach dem Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung mit einer Effizienz von etwa 90 Prozent arbeitet. Da das Unternehmen für die Versorgung aller Produktionsbereiche unter und über Tage große Mengen an elektrischer Energie und Dampf benötigt, soll nun mit der Anschaffung einer zweiten Dampfturbine die Energieeffizienz des Kraftwerks weiter verbessert werden. Damit erhöht sich der Eigenstromanteil auf etwa 95 Prozent, sodass der Strombedarf im Kaliwerk nahezu vollständig selbst gedeckt werden kann. Der Beginn des Probebetriebes ist für den 13. September 2010 geplant.

Werksleiter Hans-Joachim Kind sagte dazu: „Effiziente Energienutzung bedeutet nicht nur den sorgsamen Umgang mit wertvollen Ressourcen, sondern auch einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz.“

Die K+S- Gruppe mit ihrem Hauptsitz in Kassel (Hessen) gehört weltweit zur Spitzengruppe der Anbieter von Spezial- und Standarddüngemitteln, von Pflanzenpflege- sowie Salzprodukten. Ende 2009 beschäftigte das Unternehmen weltweit etwa 15.200 Mitarbeiter, davon etwa 1.720 in Zielitz. Die Ausbildungsquote liegt bei etwa 9 Prozent (151 Auszubildende). Seit 1993 wurden durch die K+S-Gruppe über 450 Mio. Euro in den Kalisalzbergbau des Landes Sachsen-Anhalt investiert.

5. Rohstofftag in Löbejün
01.09.2010
Staatssekretär Pleye: „Gewinnung mineralischer Rohstoffe bedeutender Wirtschaftsfaktor“

„Sachsen-Anhalt trägt nach wie vor erheblich zur Versorgung Deutschlands und der Weltmärkte mit mineralischen Rohstoffen bei. Gerade die Gewinnung von Kies und Sand, gebrochenem Naturstein und Kalkstein sowie Tonen und Quarzsanden stellt einen bedeutenden Wirtschaftsfaktor in unserem Land dar und bildet damit die Basis für eine leistungsfähige Bau-, Glas- und Keramikindustrie. Dies sagte Wirtschaftsstaatssekretär Thomas Pleye auf dem 5. Rohstofftag Sachsen-Anhalt heute in Löbejün (Landkreis Saalekreis).

Gleichzeitig machte Pleye deutlich, dass die heimische Braunkohle trotz eines umfangreichen Anpassungsprozesses in den vergangenen Jahrzehnten noch immer der wichtigste in Sachsen-Anhalt gewonnene Energieträger sei. Pleye: „Künftig wird es aber neben der energetischen Verwertung darauf ankommen, diese wachs- und bitumenreiche Braunkohle noch stärker stofflich zu nutzen und als Rohstoffbasis für die chemische Industrie in Mitteldeutschland zu entwickeln. Für diese zusätzliche Wertschöpfung werden weltweit Verfahrenstechnologien und Anlagen benötigt. Zwei Bausteine dafür sind der inzwischen vom Bundesforschungsministerium bewilligte ‚Regionale Wachstumskern ibi – Innovative Braunkohlen Integration in Mitteldeutschland’ sowie der im südlichen Sachsen-Anhalt geplante kommerzielle Chemiepark.“

Mit der „Zauberwatte“ PURE gegen Umweltkatastrophen
30.08.2010
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Ein Wasserglas verschmutzt mit 50 Milliliter Altöl, drei Gramm DEUREX Pure „Zauberwatte“ dazu, vier Minuten warten und wie von Geisterhand ist das verschmutzte Wasser wieder klar. Was wie ein Zaubertrick klingt, ist die Entdeckung eines Bindemittels, dass die von BP so ersehnte Lösung im Golf von Mexiko bringen könnte, um die Ölkatastrophe einzudämmen.

„Es war eine zufällige Entdeckung“, erklärt  Projektleiterin Susanne Jenke, die sich gerade um die deutschland- und europaweite Markteinführung von Deurex® Pure kümmert. „Beim Versuch ein neues mikronisiertes Wachs für unsere Kunden in der Lack- und Farbenindustrie herzustellen, hielten wir diese watteähnliche, weiße Substanz in den Händen und stellten fest, dass sie hervorragend Öl aufsaugt.“ Diese Entdeckung wurde bei der DEUREX Pure GmbH in Elsteraue in Sachsen-Anhalt bereits Anfang des Jahres gemacht und zum Patent angemeldet – lange bevor die Ölkatastrophe im Golf von Mexiko ihren Lauf nahm. „Wir haben zunächst an den Einsatz bei Feuerwehren, Tankstellenbetreibern, Flussmeistereien und Hafenbetreibern gedacht. Überall dort, wo Öl mit Wasser in Berührung kommen und Schaden anrichten könnte“, sagt Susanne Jenke. An den Ölteppich im Atlantik hatte da noch niemand gedacht. Doch die „Zauberwatte“, so wird Deurex® Pure von den Mitarbeitern genannt, könnte tatsächlich eine entscheidende Lösung bringen. Vom unabhängigen Prüfinstitut DEKRA wird DEUREX® Pure eine äußerst hohe Bindekomponente bescheinigt. Einhundert Kilogramm Deurex® Pure können mehr als 600 Liter Öl binden. Um allerdings im Golf von Mexiko wirklich helfen zu können, wäre es am effektivsten eine Produktionsstätte in den USA zu bauen, um den kostspieligen Transport von DEUREX® Pure zu umgehen. „Denn zur Bekämpfung des Ölteppichs würden ungeheure Mengen anfallen und dafür brauchen wir einen Partner, der sich auch finanziell beteiligt“, sagt Marketingexperte Torsten Rödiger.


DEUREX® Pure kann aber auch bei Verschmutzungen durch Diesel, Lösungsmittel wie Toluol oder Tenside und Alkohole eingesetzt werden. Und: Die Watte – verpackt in netzartige Säcke oder Schläuche – geht vollgesogen nicht unter und kann so jeder Zeit abgefischt werden. Der Einsatz ist ohne Probleme auf rauer See möglich und hinterlässt keine Rückstände im Wasser. Derzeit denken die Entdecker sogar über eine Wiederverwertbarkeit der Watte nach, die ein weiterer Pluspunkt in Sachen Kundenservice wäre.


Bei der schon jetzt großen Resonanz ist die Produktion von Pure als zweites Standbein von DEUREX nicht ausgeschlossen. Denn es kommen täglich Anfragen zur „Zauberwatte“ im Industriepark in Elsteraue an. „Gerade kam eine Mail aus China“, erzählt Torsten Rödiger. „Ein Geschäftsmann, der nach Lösungen für die Katastrophe in seinem Heimatland sucht.“ In der Hafenstadt Dalian haben Fischer tausende Liter Öl von der Meeresoberfläche abgeschöpft. Nach Schätzungen von Greenpeace sollen hier mehr als 60.000 Tonnen Rohöl ins Meer geflossen sein.


Neben den jährlich im Elsteraue produzierten 6000 Tonnen mikronisierten Wachsen für die Industrie könnten die mehr als 60 Mitarbeiter in naher Zukunft auch die „Zauberwatte“ Deurex® Pure  produzieren. Denn Gefahr ist im Verzug, allein im Golf von Mexiko schwimmen nach Schätzungen 780.000.000 Liter Öl.  „Beim Einsatz von Pure bleibt kein Rückstand im Wasser. Umweltfreundlicher geht also nicht“, erklärt Projektleiterin Susanne Jenke.

Seit mehr als zehn Jahren hat die Firma DEUREX ihre Zelte im Chemie- und Industriepark Zeitz in Elsteraue in Sachsen-Anhalt aufgeschlagen. Der Standort im Länderdreieck Sachsen-Anhalt, Thüringen und Sachsen bietet ideale Ansiedlungsbedingungen. Ob per Schiene, Autobahn oder Luftweg - der Flughafen Leipzig liegt 40 Kilometer entfernt - sind alle Transportmöglichkeiten nutzbar. Kein Wunder, dass  mehr als die Hälfte der komplett erschlossenen Fläche von 232 Hektar bereits belegt ist. Das Spektrum der Geschäftsfelder reicht von der Produktion von Adipinsäure,  der Produktion von hochwertigen Grundölen in einer Altölraffinerie, über die Herstellung von Klebstoffen für verschiedene Anwendungen bis hin zur Produktion von Spezialwachsen für die Papier- und Kosmetikindustrie.  


Bis zum heutigen Tag wurden 87 Millionen Euro in eine neue, internationalen Standards entsprechende Infrastruktur investiert. Umweltschonende Technologien, Netz- und Pipelineverbindungen, die den Bedürfnissen der Investoren entsprechend modular erweitert werden können, garantieren den Unternehmen eine bedarfsgerechte Versorgung. Zurzeit stehen noch 75 Hektar freie Flächen zur Verfügung.

Autorin: Dagmar Perschke

Deurex Pure GmbH
Dr.-Bergius-Straße 18-24
D-06729 Elsteraue OT Alttröglitz

Ansprechpartnerin:
Susanne Jenke
03441/ 8291044
jenke@DeurexPure.com
www.DEUREXPure.com

Infra-Zeitz Servicegesellschaft
Hauptstraße 30
06729 Elsteraue OT Alttröglitz
03441/ 84 21 14
infra@industriepark-zeitz.de
www.industriepark-zeitz.de

Hugo- Junkers - Innovationspreis Sachsen-Anhalt öffnet Türen
27.08.2010
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„Den 10. Dezember, den Tag der Preisverleihung in den Franckeschen Stiftungen In Halle werde ich nie vergessen“, sagt Dr. Klaus Käsebier, Geschäftsführer der amynova polymers® GmbH im sachsen-anhaltischen Wolfen. Denn das kleine Mittelständische Chemieunternehmen gehörte zu den Preisträgern des Hugo-Junkers-Innovationspreis Sachsen-Anhalt 2008. Eine hochkarätige Fachjury wird bis zur festlichen Preisverleihung am 17. November die Finalisten auswählen, unter denen der Hugo-Junkers-Innovationspreis Sachsen-Anhalt 2010 ausgelobt wird. Bewerbungen können noch bis zum 31. August eingereicht werden.

Vor zwei Jahren hatten Klaus Käsebier und sein Team die Jury  mit der Entwicklung der vielfältig einsetzbaren Polymerlösung Amylofol überzeugt. „Schon als wir von der Präsentationsmöglichkeit unseres Produktes hörten, waren wir begeistert. Denn unter allen Bewerbern wurden nur die zehn Besten ausgewählt. Als wir dann auch noch zu den Preisträgern gehörten, fehlten uns die Worte.“

Seither hat sich viel getan am Standort im Technologie- und Gründerzentrum Bitterfeld-Wolfen. „Mit der öffentlichen Präsenz konnten wir eine Außenwirkung erzielen, die wir so nicht erreicht hätten“, da ist sich der studierte Chemiker und Firmengründer Klaus Käsebier sicher. „Wir konnten nicht nur das Preisgeld von 10 000 Euro in unsere Produktionsentwicklung stecken. Es wurden Investoren auf uns aufmerksam, die es uns ermöglichten, unser Unternehmen weiter aufzubauen.“ So ist auch der Namenswechsel zu erklären, denn bei der Gründung 2006 ging das Unternehmen als Wolfen Polymer GmbH an den Start. Ein Jahr nach der Verleihung des Hugo-Junkers-Innovationspreises wurde der Namenswechsel vollzogen. Seither sorgt das kleine Chemieunternehmen als amynova polymers®GmbH  für Aufsehen. Denn auf den Lorbeeren ausruhen kam nicht in Frage.

Das Forscherteam hat mit der Entwicklung der neuartigen Polymerlösung  Amylofol® ins Schwarze getroffen. Das patentierte Verfahren der Polymerherstellung basiert auf Stärke als nachwachsendem Rohstoff und ist damit einzigartig. Deshalb wird zurzeit die Produktionsanlage erweitert, um größere Mengen herstellen zu können und weitere Polymer-Muster unter industriellen Verhältnissen zu testen.  Die sehr gut nass haftende sowie kaltwasserlösliche Kunststofflösung kommt als barrierebildende Schicht für Fett- und Aromadichtigkeit in der Papier- und Kartonindustrie zum Einsatz, aber ist auch in der Landwirtschaft gefragt. „Zum Beispiel als spritzfähige Erosionsschutzschicht bei leichten Böden oder als Netzmittel in Spritz- und Düngemitteln kann die Haftfähigkeit der Wirkstoffe auf Pflanze und Boden erhöht werden. Und unser Produkt ist für Mensch und Tier völlig ungefährlich“, erklärt  Dr. Klaus Käsebier.

Und wie sieht es mit einer erneuten Bewerbung aus? „Es bleibt zwar nicht mehr viel Zeit, aber wir denken tatsächlich darüber nach uns noch einmal zu bewerben. Die Möglichkeiten, die gerade kleinen und mittelständischen Unternehmen dadurch geboten werden, sind enorm.“

Autorin: Dagmar Perschke

 

 

Kontakt:

amynova polymers GmbH

ChemiePark Bitterfeld-Wolfen

Telefon: 03494/637336

info@amynova.com

www.amynova.com

 

Weitere Fragen zum 10. Hugo-Junkers-Innovationspreis beantwortet:

Sandra Kilian

Telefon: 0391/53 53 92 82

Email: kilian@mdkk.de

www.innovationspreis-sachsen-anhalt-2010.de

Bewerbungsschluß: 31.August 2010

Riesiger Schwerlastkran hebt Niveau des Hafens Aken an
27.08.2010
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Der Elbe-Hafen Aken im Landkreis Anhalt-Bitterfeld bewegt sich auf einer Erfolgswelle. Die zurückliegende Wirtschaftskrise hat in dem Unternehmen am Elbe-Strom-Kilometer 277,4 keinerlei Bremsspuren hinterlassen. Alle seine Geschäftsfelder, sowohl der Bereich der Schwergut- und Projektladung, als auch die Containerlogistik haben sich als stabil erwiesen. Das Aufkommen des Container-Liniendienstes per Binnenschiff auf der Strecke Hamburg - Magdeburg - Aken - Riesa hat in Aken im Vergleich zum Vorjahr um 18 Prozent zugelegt, sagt Klaus Schröter, Geschäftsführer der Hafenbetrieb Aken GmbH.

 

Der Container-Liniendienst, der zwei mal wöchentlich auf dieser Strecke hin und zurück verkehrt, sei in den vergangenen drei Jahren nicht ein einziges Mal ausgefallen, hebt Schröter dessen Stabilität und Zuverlässigkeit hervor. Das Mengenwachstum führt er vor allem darauf zurück, dass neue Kunden gewonnen werden konnten, die Transporte von Hamburg aus in das Hinterland immer öfter auf Binnenschiffe verlagern.

Zwischen 1993 und 2009 wurden 15 Millionen Euro in den Hafenstandort investiert, um die Schwergut-, Container-, sowie Massengutterminals entsprechend den Anforderungen der verladenden Wirtschaft im mitteldeutschen Wirtschaftsraum zu entwickeln. Als ganz besondere Stärke des Hafens Aken erweist sich seine Lage. Er befindet sich an der Schnittstelle von Straße, Schiene und Wasserweg. Schröter bezeichnet es als eine logische Folge, dass sich der 1889 errichtete Hafen deshalb immer mehr auf Schwergut- und Projektladung konzentriert. Besonderen Auftrieb erhielt das Geschäft mit den großen Brocken als im Jahr 2006 die Hubkraft des stationären Hafen-Kranes von 150 auf 270 Tonnen angehoben wurde. Damit wurde die Leistungsfähigkeit des Hafens nicht nur auf ein noch höheres Niveau gehoben. An der gesamten Elbe gibt es keinen stärkeren stationären Kran, versichert Schröter. Die Kunden wissen das zu schätzen. Denn ein stationärer Kran ist um ein mehrfaches kostengünstiger als ein mobiler. Unternehmen aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen, vor allem Maschinen- und Anlagenbauer, Hersteller von Chemieanlagen, Autozulieferer und Produzenten von Energie- und Umwelttechnik transportieren ihre großen Komponenten auf Straße und Schiene an den günstigeren Wasserweg. Viele Teile sind so groß, dass weite Landwege für sie überhaupt nicht in Frage kommen. Rund 20 meist exportorientierte Firmen bilden den stabilen Kundenstamm im Schwergut- und Projektladungsbereich, weitere 30 kommen aus dem Massengut- und Containergeschäft.

Im Hafen sind spezielle Flächen geschaffen worden, auf denen große Teile weiter montiert, komplettiert und für den Seetransport verpackt werden können, bevor sie ihre Reisen in die Nordseehäfen Hamburg, Bremen oder Antwerpen fortsetzen. Von dort geht es weiter nach Übersee, nach Südamerika, immer öfter auch nach China. Im vergangenen Jahr haben 150 Binnenschiffe Schwergut- und Projektladungen von Aken aus in alle Nordseehäfen transportiert. Damit habe sich im Hafen Aken das Aufkommen auf diesem Gebiet gegenüber der Jahrtausendwende verdreifacht, hebt Schröter hervor, der seit 1992 das kommunale Unternehmen als Geschäftsführer leitet.

Diese Entwicklung führe aber auch dazu, dass es eng wird im Hafen. Deshalb wird derzeit das östliche Hafenareal entwickelt um die Bedingungen für die Schwergut- und Containerlogistik weiter zu verbessern. Die Bauarbeiten haben im Juni begonnen. Auch im Industriegebiet Aken-Ost, dass über Straße und Schiene direkt mit dem Hafen verbundenen ist, sind noch Ansiedlungsflächen für Produzenten von Maschinen und Anlagen verfügbar, die auf den Transport auf der Elbe setzen, sagt Schröter. Das ist für ihn ein überzeugendes Beispiel, dass die Wirtschaft dorthin geht, wo Wasser fließt. In diesem Trend zum Wasser sieht der Hafen-Chef viel Potenzial. Der Anteil des Hinterlandverkehrs im Hamburger Hafen mit Binnenschiffen lag vor fünf Jahren lediglich bei einem halben Prozent. Heute sind das 1,5 Prozent. Erwartet wird ein Anstieg dieses Anteils auf fünf Prozent. Das würden 500.000 Container-Einheiten bedeuten, rechnet Schröter voller Optimismus hervor. Das Wachstum in Hafen Aken dürfte anhalten.

Dr. Stefan Schünemann - neuer Geschäftsführer des automobilen Forschungszentrums IKAM
26.08.2010
„Ich möchte den Ruf des Forschungszentrums langfristig so aufbauen, dass wir nicht nur aus allen Nähten platzen und anbauen müssen, sondern als anerkanntes Forschungszentrum bei der Produktentwicklung in der Automobiltechnik ganz vorn an der Weltspitze agieren“, verkündet Doktor Stefan Schünemann und die Begeisterung für die neue Herausforderung, die er sich seit dem 1. Juli stellt, schwingt in seiner Stimme.


Was im ersten Moment nach einem Traum klingt, kann tatsächlich Wirklichkeit werden. Die Gründung des Forschungszentrums IKAM (Instituts für Kompetenz in AutoMobilität) ist ein Novum in der Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Forschung und einmalig in Deutschland. „Das Institut wird von zwei Säulen getragen. In unseren Laboren  im IGZ Barleben (Innovations- und Gründerzentrum) kann unter industrienahen Bedingungen gemeinsam mit Unternehmen Forschung betrieben werden. „An unserem Standort in Magdeburg werden wir gemeinsam mit der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg die nötige Grundlagenforschung leisten. Durch diese Verbindung können wir gemeinsam die Kompetenzen in der automobilen Forschung weiter erfolgreich ausbauen. Schon jetzt verfügen wir über modernste Antriebsstrang-Prüfstände für Hybrid- und Elektrofahrzeuge, die uns ungeahnte Testmöglichkeiten bieten. Denn keine andere Branche steht in den kommenden Jahren durch die Einführung neuer Antriebs- und Fahrzeugkonzepte vor so tief greifenden Umbrüchen wie die Automobil- und Zulieferindustrie.“

Warum der gelernte Elektrotechniker und gebürtige Hallenser sich gerade in Sachsen-Anhalt diesen großen Herausforderungen stellt, obwohl er auch nach den Sternen hätte greifen können – im wahrsten Sinne des Wortes beantwortet Stefan Schünemann ohne zu zögern: „Nach meinem Studium für  Informationstechnik an der Technischen Universität Ilmenau in Thüringen, arbeitete ich zunächst in einem wissenschaftlichen Großprojekt für eine Mars-Mission am Institut für Weltraumsensorik des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt e.V.  in Berlin mit. Es ging um eine Kamera für die Kartierung der Mars-Oberfläche. „Das war sehr spannend, so wie mich viele Raumfahrtentwicklungen, die wir heute im Alltag selbstverständlich benutzen, nach wie vor faszinieren. Nehmen wir  beispielsweise den Akkuschrauber oder die mit Folie beschichteten Chipstüten“, schmunzelt Stefan Schünemann. „1995 kam ich als wissenschaftlicher Mitarbeiter an die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg und promovierte an der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik. Die intensive Zusammenarbeit mit anderen Fachrichtungen hat mich damals nach Sachsen-Anhalt gezogen. Heute kommt, der Austausch mit Wirtschaft und Industrie, kurz der Wissens- und Technologietransfer, hinzu.“

Neben seinem familiären Glück, Söhnchen Jerrit ist gerade zwei Jahre und vier Monate alt, fand Doktor Stefan Schünemann in Magdeburg seine Wirkungsstätte. „Kooperationen zwischen Wirtschaft und Wissenschaft in neuer Qualität auszubauen ist  für einen Ingenieur ein Privileg. Dieser Herausforderung stelle ich mich gern.“


Die Unternehmen der Zulieferregion haben schon vor Jahren das Cluster MAHREG Automotive zu ihrer Interessen- und Potentialbündelung initiiert und es schrittweise mit mehreren aktiven Netzen ausgebaut. An der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg wird seit 2006 die automobile
Forschung in dem von 13 Instituten getragenen Forschungsschwerpunkt Automotive fokussiert. Beide erfolgreichen Initiativen sind die Basis für das neue Institut.


Autorin: Dagmar Perschke

 

Kontakt:

IKAM GmbH

Geschäftsführer Dr. Stefan Schünemann

Telefon: 039203 / 82221

info@ikam-md.de

Trendforscher Sven Gárbor Jánszky sieht Arbeitswelten vor tief greifendem Wandel
26.08.2010
Auch in Sachsen-Anhalt stehen die Arbeits- und Lebenswelten in den kommenden zehn Jahren vor tief greifenden Veränderungen. In fünf Jahren wird ein Punkt erreicht sein, ab dem weniger jüngere Beschäftigte in den Arbeitsmarkt eintreten als ihn ältere verlassen. Diese Lücke sei nur zu schließen, in dem länger gearbeitet wird, sagt Sven Gárbor Jánszky, einer der bedeutendsten deutschen Trendforscher. „Da die Lebenserwartung im gleichen Zeitraum deutlich ansteigt, wird dies dann aber nicht mehr als etwas Schlimmes empfunden“, prophezeit der Chef der Leipziger Denk-Fabrik „2bAhead Think!Tank GmbH“. Ihr Name heißt so viel wie „Vorn dran sein“. Jánszky eilt mit seinen Gedanken tatsächlich weit voraus.

 

Er fordert, die  Gesellschaft müsse sich  darauf einstellen, dass 2020 viele Männer und Frauen im heutigen Rentenalter weiter arbeiten wollen. Sie träfen auf einen im Vergleich zu heute stark veränderten Arbeitsmarkt. „2020  wird eine weitgehende Flexibilität der Arbeit vorherrschen. Der Trend zur so genannten Projektwirtschaft wird sich durchgesetzt haben“, blickt Jánszky voraus. „Nur noch 30 bis 40 Prozent der Arbeiter und Angestellten werden fest angestellt sein, die Anzahl der Selbstständigen  wird sich auf 20 Prozent verdoppeln“. Alle Übrigen werden als so genannte Job-Nomaden im Ein- oder Zwei-Jahresrhythmus von Projekt zu Projekt und von Unternehmen zu Unternehmen ziehen. Sie würden das dann jedoch nicht als Nachteil oder aufgezwungene Zeitarbeit ansehen, sondern als eine selbst gewählte Freiheit in der Lebensplanung, erklärt der 37-Jährige.

Seit gut zehn Jahren geht Jánszky der Frage nach „Wie werden wir morgen leben?“ Seit neun Jahren versammelt der Trendforscher einmal im Jahr  250 Spitzenmanager aus Deutschland, der Schweiz und Österreich. Gemeinsam entwerfen sie dabei ein Zukunftsszenario der Welt in zehn Jahren und entwickeln  Ideen für künftige Geschäftsmodelle.

Für Sachsen-Anhalt komme es darauf an, Bedingungen zu schaffen, damit solche Job-Nomaden angezogen  werden. Das habe Konsequenzen für viele Branchen: Für den Arbeitsmarkt, für das Immobilienangebot, die Kinderbetreuung oder die Schulen, hebt Jánszky   hervor.  In einem Buch hat er die wichtigsten Trends zusammengefasst.*

Zu ihnen gehört, dass das Leben extrem technisiert sein wird. Da ist sich der Sohn eines ungarischen Vaters und einer deutschen Mutter ganz sicher. Das Internet verlasse den Computer, beschreibt er einen hervorstechenden Trend „In ein paar Jahren wird jedes Gerät, das wir benutzen, ob Joghurt-Becher, Tisch, Kühlschrank, Fernseher, Zeitung oder was auch immer eine Internet-Adresse haben können und damit online ansteuerbar sein.“ Die Geräte könnten untereinander kommunizieren, ihre Daten vergleichen, analysieren, auswerten und ihren Besitzern  für die jeweilige Situation Information in das Alltagsleben einspielen. So wie es heute kaum noch Röhren-Fernseher gibt, wird es in drei oder fünf Jahren kaum noch Handys ohne Internetzugang  geben. Sie werden zu intelligenten elektronischen Assistenten der Menschen, beschreibt Jánszky einen Trend, den er Service-Robotik nennt.

Als wichtigen Trend nennt Jánsky  eine ausgeprägte Individualisierung des Lebens. Nach seiner Ansicht steht die übliche Massenwirtschaft vor dem Aus. Sie werde abgelöst durch eine Produktion für Individuen.  Als Beispiel hebt er die Medizin hervor. Dort könnten Arzneien  und Prothesen für die speziellen Bedürfnisse jedes Einzelnen hergestellt werden.  Der Individualisierungs-Trend ergreife auch die Medien. Während heute Zeitungen noch in hoher Auflage für alle gedruckt werden, rechnet Jánszky damit, dass  Zeitungen, Radio- oder Fernsehprogramme künftig nach ganz speziellen individuellen Wünschen zusammengestellt  werden.

In Mitteldeutschland sieht der Forscher gute innovative Ansätze, um in diesem dramatischen Wandel mitzuhalten. Das gelte in Sachsen-Anhalt für das Thema der virtuellen Welten, in Thüringen für die  Optik und in Sachsen für die Chipproduktion. Diese Stärken könnten in Magdeburg, Jena und Dresden noch stärker ausgelebt werden, wenn es gelänge diese Orte zu bestimmenden Zentren der Entwicklung zu machen.

Durchgreifende Erfolge werden  dabei jedoch nur die haben können, die geltende Regeln brechen, gibt der Leiter der Leipziger Zukunftsschmiede zu bedenken. Die wichtigsten Innovationen im 20. Jahrhundert seien entstanden, weil ihre Schöpfer Grundregeln gebrochen und dadurch neue Märkte entdeckt haben. In einem Buch**, das Ende August erscheint, hat Jánszky solche Regelbrecher porträtiert, die bewusst Grenzen der Gesellschaft überschritten haben. Der Blick nach hinten soll  die Sicht nach vorn schärfen.

*2020 - So leben wir in der Zukunft, Wien 2009

**Rulebreaker - Wie die Menschen denken, deren Ideen die Welt verändern, Wien  2010

 

Kontakt:

Mario Hess
2b AHEAD ThinkTank GmbH
Gerichtsweg 28
D-04103 Leipzig
Tel.: +49 (0)341 564 34 54
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Email: mario.hess@2bahead.com

Herstellung von Bioethanol - Sachsen-Anhalt an Spitzenposition
26.08.2010
Die Produktion von Biotreibstoff hat sich im Jahr 2009 in Sachsen-Anhalt fast verdoppelt. Laut Statistischem Landesamt, wurden in den Anlagen des Landes rund 353 Tausend Tonnen Biodiesel und damit 39 Prozent mehr als im Vorjahr hergestellt. Bei einer vorhandenen Produktionskapazität der Umesterungsanlagen von 718 Tausend Tonnen konnte somit eine Auslastung von 49 Prozent erreicht werden. Eine noch bessere Kapazitätsauslastung wurde bei der Bioethanolherstellung erzielt. Mit 427 Tausend Tonnen produziertem Bioethanol lag diese sogar bei 91 Prozent.

 

Bei der Herstellung von Bioethanol nimmt Sachsen-Anhalt eine führende Position in der Bundesrepublik Deutschland ein. Gemessen an den Ergebnissen des Jahres 2008 erfolgte die Produktion in Deutschland zu 78 Prozent in den Anlagen Sachsen-Anhalts. Bei der Biodieselproduktion lag der Anteil bei 10 Prozent.

Ferrero-Küsschen kommen über Sachsen-Anhalt Süd
26.08.2010
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Ob süße Ferrero-Küsschen, leckere Mon Chérie- und Roché-Pralinen oder der Brotaufstrich Nutella – alles, was aus dem Hause des Süßwarenherstellers Ferrero in Ostdeutschland in die Regale des Einzelhandels kommt, hat zuvor die wohltemperierten Hallen der Firma Offergeld Logistik im Gewerbegebiet Sachsen-Anhalt Süd an der Auffahrt Naumburg/Zeitz zur Autobahn A 9 passiert.

 

Das Logistik-Unternehmen betreibt seit sechs Jahren das Regionallager Ost für den Süßwaren-Hersteller. „Wir unterhalten die gesamte Logistik-Kette. Das Regionallager wird von uns mit den Waren aus dem Zentrallager in Stadtallendorf in Hessen gefüllt. Je nach Handelskette stellen wir Komplett-Ladungen zusammen, verpacken die Ware und verteilen sie“, sagt Adolf Jahr, Geschäftsführer der Offergeld-Niederlassung in dem Gewerbegebiet, das sich über die Gemarkungen mehrerer  Gemeinden erstreckt.  Der Süßwaren-Hersteller dürfte mit der Logistik-Firma in Schleinitz zufrieden sein. Denn Offergeld Logistik betreibt seit kurzem auch das Regionallager Südwest in Bietigheim in Baden-Württemberg. Derzeit sind drei Mitarbeiter aus Schleinitz in Bietigheim, um ihre Kollegen in das Logistik-Geschäft mit süßen Sachen einzuarbeiten.

Zu den Kunden der Logistik-Firma im Burgenlandkreis gehören zudem die  Schokoladenhersteller Lindt & Sprüngli aus der Schweiz sowie Rotstern aus Thüringen. Für die Südzucker AG in Zeitz lagert Offergeld 10 000 Tonnen Weißzucker in  verschiedenster Form  in seinen Hallen. Auch die Rotkäppchen-Mumm Sektkellerei in Freyburg, sowie zwei große Flachglashersteller nehmen die Dienste der Logistik-Firma und ihrer Spezialfahrzeuge in Anspruch. Geschäftsführer Jahr führt diese Erfolge neben dem Engagement seiner 300 Mitarbeiter auch auf die exzellente Lage des Betriebes zurück. „Für Logistik-Dienstleister hat  Autobahnnähe erste Priorität“, sagt Jahr.

Diese Nähe schätzen auch andere Firmen, die sich in dem 1991 gegründeten Gewerbegebiet niedergelassen haben. Inzwischen ist es auf 145 Hektar angewachsen. Lediglich drei Hektar davon sind noch zu haben, sagt Günther Wienhold, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Burgenlandkreises. Neben einer Reihe von Produktionsbetrieben haben sich auch die Spedition Reico und die Kaufland-Logistik GmbH angesiedelt. Das Frische- und Logistikzentrum von Kaufland in Unterkaka/Osterfeld beliefert 122 Filialen der Handelskette in Sachsen-Anhalt, Thüringen, Sachsen, Nordbayern, Hessen und Niedersachsen. In Spitzenzeiten rollen täglich bis zu 2 000 Lastkraftwagen vom Gelände.  Gerade hat der Handelsriese im Juni   seine Lagerfläche um 35 000 Quadratmeter erweitert. Investiert wurde ein zweistelliger Millionenbetrag. Gebaut wurde nicht nur ein neuer Lagerkomplex, sondern auch ein Tunnel unter der Landesstraße 190 hindurch. Damit sei eine sichere Verbindung zu dem seit 15 Jahren bestehenden Lagergrundstück geschaffen, berichtet Unterkakas Bürgermeister Manfred Kalinka, der das Entstehen des Gewerbegebiets von Anfang an begleitet hat. Dessen Attraktivität führt er wie Wirtschaftsförderer Wienhold und Offergeld-Chef Jahr auf die günstige Lage zurück. Die  Autobahn A 9 Berlin-München, aber auch die Autobahn-Trasse A 38, der nahe Flughafen Leipzig/Halle und die vielen Autozulieferer  machten den Standort für viele Investoren interessant. Inzwischen arbeiten dort 4.000 Menschen, davon 2 000 allein bei Kaufland.

Deshalb plant die Stadt Weissenfels  eine Autobahnabfahrt weiter nördlich eine ähnliche Erfolgsgeschichte. Bei Weissenfels, Langendorf, Zorbau und Nessa werde ein Industriegebiet mit einer Fläche von anfangs 160 Hektar geplant,  blickt Wienhold voraus.

 

Kontakt:

OFFERGELD LOGISTIK
Grüner Weg 1-3
D-52146 WÜRSELEN

E-Mail: info@offergeld.de

Tel.: + 49 – 2405/456-0
Fax : + 49 – 2405/456-285

Veranstaltungen

25. Photovoltaic Solar Energy Conference and Exhibition, Valencia, Spanien
06.09.2010
Die Konferenz und die Messe wuchsen rasch zur weltgrößten Spezialkonferenz im Photovoltaik-Energie-Sektor.
INVESTFORUM Sachsen-Anhalt, Magdeburg
08.09.2010
Das INVESTFORUM Sachsen-Anhalt hat zum Ziel, innovative und technologieorientierte Unternehmen in der Gründungs- bzw. Wachstumsphase bei der Akquisition von entsprechendem (Eigen-) Kapital zu unterstützen. Darüber hinaus wird Risikokapital­gebern, Business Angels und anderen Finanziers der exklusive Kontakt zu ausgewählten wachstumsorientierten Unternehmens­gründungen und Jungunternehmen geboten. Präsentiert werden Geschäftskonzepte aus den Branchen:
  • Life Science, Material Science, Biotechnologie und Medizintechnik,
  • Anlagen- und Maschinenbau / Verfahrenstechnologie,
  • Cleantech und Nanotechnologie sowie
  • IT / Medien, Software und Kommunikation.

Eröffnet wird das INVESTFORUM am 8. September 2010 durch den Schirmherrn und Minister für Wirtschaft und Arbeit des Landes Sachsen-Anhalt, Dr. Reiner Haseloff, im Gesellschaftshaus der Stadt Magdeburg. Es folgen interessante Vorträge in denen u.a. Investoren sowie Jungunternehmer gemeinsam ihre Erwartungen an eine erfolgreiche Partnerschaft darstellen. Anschließend haben Sie die Möglichkeit, sich in entspannter Atmosphäre zum Networking zu treffen.

Das Matching und die Unternehmermesse finden am 9. September 2010 im Otto-von-Guericke Museum in der Lukasklause statt.

info@investforum.de

4. Merseburger Rapid Prototyping Forum, Merseburg
09.09.2010
Unternehmen des Prototypen- und Modellbaus, Handwerksbetriebe, Architekten/Designer, Forschungseinrichtungen sowie Studierende technischer und naturwissenschaftlicher Fachrichtungen sind herzlich zum 4. Merseburger Rapid Prototyping Forum eingeladen.

Das Forum ist eine Initiative des Mitteldeutschen Netzwerkes Rapid Prototyping - enficos, das in diesem Jahr dem Thema „Innovative Anwendungen des Rapid Prototyping im Prototypen- und Modellbau“ besondere Aufmerksamkeit widmet.

Weitere Informationen erhalten Sie hier.

Kontakt:

Projektbüro des Mitteldeutschen Netzwerkes Rapid Prototyping

Hochschule Merseburg (FH)

Dr. Bernd Schmidt

Tel.: 03461 / 46 20 33

E-Mail: info@rp-netzwerk.de

Merseburger Innovations-und Technologiezentrum GmbH

Kathrin Schaper-Thoma

Fritz-Haber-Straße 9

06217 Merseburg

Tel.: 03461 / 25 99 100

E-Mail: info@mitz-merseburg.de

 

4. Workshop des CEESA in Tangermünde
09.09.2010
Der 4. Workshop des Clusters Erneuerbare Energien Sachsen-Anhalt (CEESA) wird am 09. September 2010 im Ringhotel Schloss Tangermünde, Tagungszentrum "Königin Luise" durchgeführt.

Ziel des Workshops sind der Wissensaustausch und Technologietransfer zu Speichertechnologien. Mit technisch ausgereiften und ökonomisch sinnvollen Lösungen und Projekten will Sachsen-Anhalt früher am weltweiten Markt sein als andere.

Thema: Speichertechnologien für die Branche der Erneuerbaren Energien als Technologietreiber der Verfahrenstechnik und des Maschinen- und Anlagenbaus

Anmeldungen sind ab sofort möglich!

Telefon:  0340 / 8821116

e-mail:   info@ati-anhalt.de

14. Internationale Fachtagung Polymerwerkstoffe, Halle (Saale)
15.09.2010
Vom 15. – 17. September 2010 in Halle (Saale) findet die 14. Veranstaltung in der Serie der "Polymerwerkstoffe"-Tagungen in Halle statt.

Die zweijährlich organisierte Konferenz hat eine lange Tradition auf dem Gebiet der Polymerwissenschaften und Kunststofftechnik in Deutschland.

Weitere Informationen erhalten Sie hier.

Kontakt:

"P.2010"
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Zentrum für Ingenieurwissenschaften
Kunststofftechnik
Prof. Dr. H.-J. Radusch
D-06099 Halle (Saale)
E-Mail: P.2010@iw.uni-halle.de

Pressereise Kunststoffe "Sachsen-Anhalt - Land der Polymertechnologien"
20.09.2010
Orbita Film, Dow ValuePark®, Fraunhofer Pilotanlagenzentrum für Polymersynthese und –verarbeitung (PAZ), RP Compounds, KraussMaffei, Fraunhofer Institut für Werkstoffmechanik IWM, Schüco, Schuberth – Besuchen Sie erfolgreiche Unternehmen und Forschungseinrichtungen in Sachsen-Anhalt!
„WPC- Wood Plastic Composites – Herstellung und Weiterverarbeitung im Spritzgießprozess“, Schkopau
23.09.2010
Zum Workshop über Theorie und Praxis der relativ wenig verbreiteten Werkstoffgruppe bei der Compoundierung und der Verarbeitung imSpritzgießprozess laden das Fraunhofer PAZ, POLYKUM e. V und Kometra Kunststoff- Modifikatoren und –Additiv GmbH.

Weitere Informationen erhalten Sie hier.

EXPO REAL, München
04.10.2010
Vom 4. bis 6. Oktober 2010 präsentiert sich das Land Sachsen-Anhalt mit einem Gemeinschaftsstand auf der Internationalen Fachmesse für Gewerbe-Immobilien und Investition der Expo Real in München.

Auf der EXPO REAL 2009 stellten 1.580 Unternehmen aus 34 Ländern aus. Es konnten insgesamt über 35.000 Fachbesucher verzeichnet werden.
Mehr Informationen unter zur Expo Real finden Sie hier.

2. Platz im Standortranking
Minister für Wirtschaft
und Arbeit
Dr. Reiner Haseloff
„Sachsen-Anhalt wird vom Geheimtipp zum wirtschaftlichen Musterländle im Osten.“
Veranstaltungskalender
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Hugo-Junkers-Innovationspreis
Logistik in Sachsen-Anhalt
Kreativ in Sachsen-Anhalt