Chemie- und Kunststoffland

Der führende Wirtschaftszweig

Radici Chimica Deutschland GmbH

Sachsen-Anhalt ist das Kernland der ostdeutschen Chemiebranche. Die Formel dafür: milliardenschwere Investitionen, modernste Anlagen und die Idee der Chemieparks. Sie wurde hier entwickelt und sorgt für kürzeste Wege und technologische Synergien. Und die Reaktion? Ein Wachstum in der chemischen und Kunststoff verarbeitenden Industrie, das deutlich über dem Bundesschnitt liegt.

Hier stimmt die Chemie

InfraLeuna GmbH

Hier, an einem der weltweit attraktivsten Standorte für die Chemische Industrie, werden jährlich rund sieben Mrd. Euro Umsatz erwirtschaftet. Wir sind das ostdeutsche Bundesland mit der größten Dichte an Mitarbeitern der Chemieindustrie, die wiederum eine einzigartige Umsatzproduktivität vorweisen. Die Forschung beschleunigt die Wachstumsprozesse zusätzlich: So arbeiten Wissenschaftler am Fraunhofer-Zentrum in Leuna daran, Erdöl und Erdgas als Rohstoff der Chemie durch Biomasse zu ersetzen.

Kunst kommt von Können

Folienwerk Wolfen GmbH

In Sachen Kunststoff vereint Sachsen-Anhalt Tradition und Moderne: Kunststoffe sind hier seit mehr als 75 Jahren zuhause. Seitdem hat sich unser Land zu einem weltweit führenden Kompetenzzentrum der Polymerherstellung und -verarbeitung entwickelt. Im Jahr 
2014 erwirtschafteten die 1114 Unternehmen der Kunststoffindustrie und ihre ca. 10.000 Beschäftigten einen Umsatz von mehr als 3. Mrd. Euro.

Fakten

  • Mitteldeutsches Chemiedreieck: Traditions- und Innovationsstandort der Chemie- und Kunststoffindustrie im Zentrum Europas
  • 220 Betriebe (mit mehr als 20 Beschäftigten), die chemische Erzeugnisse oder Gummi- und Kunststoffwaren herstellen (Quelle: statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt, 2015)
  • fast 23.000 Beschäftigte (Quelle: statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt, 2015)
  • vorrangig kleine und mittlere Unternehmen; rund 10% aller Chemieunternehmen gelten als Großunternehmen

Vorteil Sachsen-Anhalt

  • fünf Chemieparks: Chemiepark Bitterfeld-Wolfen, Chemiestandort Leuna, Dow Value Park Schkopau/Böhlen, Agro-Chemie Park Piesteritz, Chemie- und Industriepark Zeitz
  • Rohstoffversorgung: integrierter Stoffverbund und stoffspezifisches Know-how Chemiestandorten
  • sehr gut erschlossene, verfügbare Industriegebiete für Kunststoffverarbeiter
  • 15 Forschungszentren
  • Kurze Wege zu Märkten und Lieferanten
  • Cluster Chemie/Kunststoffe Mitteldeutschland