PerioTrap Pharmaceuticals erhält 800.000,00 EUR öffentliche Förderung für die Entwicklung neuer Medikamente und Verabreichungssysteme zur Behandlung von Parodontitis

Infektionskrankheiten werden häufig mit Breitbandantibiotika behandelt, die gegen eine Vielzahl von Bakterien wirken. Die systemische Anwendung von Antibiotika hat immer negative Auswirkungen auf den Körper, die sich häufig durch Nebenwirkungen auf den Magen-Darm-Trakt bemerkbar machen. In Fällen wie der Parodontitis, bei der Schlüsselerreger die Homöostase einer ausgewogenen und vielfältigen Mikrobiota stören, stellt die Ausrottung der Mehrheit der Bakterien ein noch größeres Risiko dar. Ein Wiederauftreten der Pathologie ist fast unvermeidlich, wenn die orale Mikrobiota in einer Dysbiose verbleibt, da sich Krankheitserreger mit größerer Wahrscheinlichkeit ansiedeln, wenn die positiven Auswirkungen der Kommensalen fehlen. Um gezielte Behandlungen gegen die krankheitsverursachenden Erreger anbieten zu können, hat PerioTrap nun zwei öffentliche Zuschüsse vom deutschen Bundesland Sachsen-Anhalt, AMEPA und ParoStop, aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) erhalten. Die erhaltenen Fördermittel werden verwendet, um die Inhibitoren von PerioTrap und die entsprechende Verabreichungstechnologie, die eine nachhaltige Wirkstofffreisetzung am Ort der Infektion gewährleistet, in die Zulassungsphase zu bringen.

Quelle: periotrap.com

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