Raffinerie in Leuna: Total investiert 150 Millionen Euro

© TOTAL Raffinerie Mitteldeutschland GmbH

Total Raffinerie startet Projekt zur weiteren Verbesserung ihrer Wettbewerbsfähigkeit

Die TOTAL Raffinerie Mitteldeutschland setzte heute den ersten Spatenstich für ein 150-Millionen-Euro-Projekt. Ziel dieser Investition ist es, die Herstellung von schweren Produkten zu verringern, da die Nachfrage nach diesen zurückgeht, und gleichzeitig die Produktion von Methanol zu erhöhen, welches einen der wichtigsten Ausgangsstoffe in der chemischen Industrie darstellt. Mit dieser Investition vertieft die Raffinerie Mitteldeutschland ihre Integration in die Petrochemie und erhöht somit ihre Wettbewerbsfähigkeit.

Die Steigerung der Methanolproduktion wird durch die Produktionserhöhung der Visbreakeranlage verbunden mit der Aufrüstung der POX/Methanolanlage ermöglicht.

Die Arbeiten werden bis Ende 2021 andauern, wobei ein Teil während des für 2020 geplanten Großstillstands der Raffinerie (Turnaround) ausgeführt wird, an dem zu Spitzenzeiten bis zu 4.000 Arbeiter beteiligt sein werden. Die Kosten des Großstillstands betragen ebenfalls ungefähr 150 Millionen Euro.  

„Dieses Projekt trägt zur weiteren Integration der Anlage in die petrochemische Industrie bei und verbessert somit auch die Wettbewerbsfähigkeit der Raffinerie in Leuna, die zu den modernsten Anlagen Europas gehört“, erklärt Raffinerieleiter Dr. Willi Frantz.

„Die TOTAL Raffinerie ist das Herz des Chemieparks Leuna und eine bedeutende Impulsgeberin unserer gesamten Wirtschaft. Es ist wichtig, dass dieses Herz weiterhin kräftig schlägt. Ich danke dem Mutterkonzern TOTAL für das Vertrauen in den Standort Leuna, das er mit der geplanten Großinvestition unterstreicht. Die Raffinerie ist ein selbstverständlicher Teil der Region, was sich auch in ihrem vielfältigen Engagement in Bildung, Kultur und Sport zeigt.“ betont Dr. Reiner Haseloff, Ministerpräsident des Landes Sachsen-Anhalt.

„Für die InfraLeuna ist das Projekt der TOTAL von besonderer Bedeutung. Es sichert den starken Leunaer Stoffverbund, der zusammen mit unserem flexiblen Energieverbund dem Chemiestandort Leuna entscheidende Vorteile im Wettbewerb in Deutschland und Europa verschafft.“, erklärte Dr. Christof Günther, Geschäftsführer der InfraLeuna GmbH.

Quelle: www.de.total.com

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