CPM SKET baut für 20 Mio. Euro Komplex für Ölsaatenverarbeitung

Vertragsunterzeichnung CMP SKET

Im Beisein von Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper, und dem Beigeordneten für Wirtschaft, Rainer Nitsche, hat die Magdeburger Firma CPM SKET am 16. Oktober einen bedeutenden Auftrag abschließen können.

Im Alten Rathaus unterzeichneten der Geschäftsführer der CPM SKET, Henning Noack, und der Aufsichtsratsvorsitzende des Unternehmens AIC-Invest, Nurlan S. Tleubayev, den Vertrag, der ein Investitionsvolumen von mehr als 20 Mio. Euro hat.

CPM SKET wird im kasachischen Petropawlowsk einen Komplex zur Verarbeitung von Ölsaaten errichten. Dort sollen Sonnenblumensaat, Rapssaat und Leinsaat zu hochqualitativem, pflanzlichem Speiseöl sowie weiteren Nebenprodukten hergestellt werden. Die Gesamtkapazität beträgt 1.500 Tonnen pro Tag bzw. 500.000 Tonnen im Jahr. Insgesamt sollen an dem Standort rund 100 Mio. Euro investiert werden.

Nach einer Reihe von Großanlagen dieser Art über Tagesleistungen von bis zu 2.200 Tonnen in den vergangenen Jahren ist diese Anlage die erste ihrer Größenordnung für die Region Mittelasien, die CPM SKET erfolgreich gegen den internationalen Wettbewerb in die Bücher nehmen kann. Der heute unterzeichnete Auftrag mit einem Volumen von über 20 Mio. Euro im Ausland bestätigt die Stellung von CPM SKET als einem der weltweit führenden Lieferanten von komplexen Anlagen zur Verarbeitung von ölhaltigen Saaten, von Pflanzenölen sowie deren Unter- und Nebenprodukten.

Entscheidend für die Vergabe dieses Auftrags an CPM SKET waren die überzeugenden technischen Lösungen mit garantierten, höchsten Produktqualitäten und sehr effizienten Energie- und Medienverbräuchen und nicht zuletzt die Referenzen, die CPM SKET sowohl in Deutschland und Europa als auch weltweit vorweisen kann.

Dazu erklärte Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper: „Ein Vertragsschluss über ein Auftragsvolumen von mehr als 20 Mio. Euro ist für einen mittelständischen Anlagenbauer in Magdeburg nicht alltäglich und ein großartiger Erfolg. Hinzu kommt, dass das Geschäft mit einem bedeutenden Unternehmen aus Kasachstan zustande kommt, also mit einem ausländischen Geschäftspartner. Dies zeigt, dass der Magdeburger Maschinen- und Anlagenbau sich längst mit innovativen Produkten neu aufgestellt hat und auf den Weltmärkten erfolgreich ist – ein Gewinn für den Wirtschaftsstandort Magdeburg insgesamt.“

 Bildquelle: Landeshauptstadt Magdeburg

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