Burger Unternehmen AiMess vertritt Deutschland im internationalen Wettbewerb

„Es haben sich viele erfolgreiche Unternehmen mit genialen Geschäftsideen für die European Business Awards beworben – da fiel die Wahl wirklich schwer“, erklärte Philip Forest, Vorsitzender der Jury, nach der Verkündung der „National Champions“.


Die AiMESS Services GmbH überzeugte im Wettbewerbs-Vergleich vor allem durch die hohe Innovationskraft ihrer Messkonzepte und technischen Entwicklungen. So hat AiMESS Services beispielsweise zusammen mit namhaften deutschen Industrieunternehmen einen Messprozess erarbeitet, der es erlaubt, Gussteile direkt in der Gießerei zu vermessen, um schon vor der finalen Bearbeitung Fehler ausschließen zu können. Dieses neue Verfahren spart nicht nur Zeit, sondern sorgt auch für eine signifikante Reduktion von Ausschuss. Der gesamte Produktionsprozess wird sicherer, die Output-Qualität steigt.


Darüber hinaus hat AiMESS Services einen neuartigen Infrarot-3D-Scanner namens R3Dscan entwickelt, der erstmalig in der geometrischen Messtechnik das Prinzip der Energieumwandlung nutzt. Der patentierte R3Dscan, der auf der Messe Control 2013 zum ersten Mal der Öffentlichkeit präsentiert wurde und nun über die Tochterfirma AiMESS Products vertrieben wird, digitalisiert als einziger Scanner weltweit Objekte mit transparenten, sehr dunklen oder reflektierenden Oberflächen „aus dem Stand“, also ohne Präparation z.B. durch Einsprühen des Messobjekts. Das Anwendungsspektrum des R3Dscan ist groß: Im Fahr-zeugbau kommt er beispielsweise zum Scannen von Windschutzscheiben, Blinkern und Scheinwerfern sowie bei der Digitalisierung von schwarzen Kunststoffteilen des Wagen-Interieurs zum Einsatz. Bei der Produktion von Mobiltelefonen werden Schalen und Displays gescannt. Und auch in der Fertigung von LEDs wird das System genutzt, um die produzierten Artikel schnell und einfach dreidimensional abzubilden.


Hendrik Richter, Geschäftsführer der AiMESS Services GmbH, freut sich sehr über die Auszeichnung zum „National Champion“: „Diese Auszeichnung bestätigt die hohe Qualität unserer Arbeit. Die letzten sechs Jahre seit der Gründung unseres Unternehmens sind rasant schnell vergangen. Wir haben es nicht nur geschafft, mit unseren Messdienstleistungen eine Nische im Markt zu besetzen. Wir haben auch unsere Vision des Infrarot-Scanners zum Leben erweckt und somit etwas weltweit Einzigartiges hervorgebracht. Dass wir nun mit internationalen Top-Unternehmen um den Innovations-Award konkurrieren dürfen, ist ein großartiger Erfolg für das gesamte AiMESS-Team.“


Die European Business Awards werden seit 2007 verliehen. In den letzten Jahren nahmen über 15.000 Unternehmen aus 30 Ländern am Wettbewerb teil. Die Gewinner der einzelnen Award-Kategorien werden im Mai 2014 bekannt gegeben.


Der Burger Bürgermeister Jörg Rehbaum gratulierte den Geschäftsführern der AiMess Services GmbH zum Gewinn der Kategorie „Innovation“. Immerhin als einziges sachsen-anhaltinisches Unternehmen dürfen die beiden erfolgreichen Unternehmer, die einst als klassische Existenzgründer gestartet waren, Deutschland in der nächsten Runde des internationalen Wettbewerbs vertreten.


„Dies ist ein großartiger Erfolg, denn das Unternehmen befindet sich  mit den weiteren 21 deutschen Preisträgern aus anderen Kategorien wie der z. B. Bombardier Transportation, der Deutschen Telekom Kundenservices und der Katjes International GmbH in bester Gesellschaft. Bereits auf der Preisverleihung in der englischen Botschaft wurde die Herkunft des Unternehmens aus Mitteldeutschland und der Gewinn der Kategorie „Innovation“ aus dem Raum Magdeburg doch mit einigem Erstaunen zur Kenntnis genommen, wie mir die beiden Herren berichtet haben“, freut sich das Stadtoberhaupt mit dem Unternehmen.


„Die  Aimess Services GmbH zeigt, dass die Burger Unternehmen innovatives Potential haben, Ideen verwirklichen und Produkte entwickeln sowie sich am Markt etablieren können. Es spiegelt die Innovationsfähigkeit junger Unternehmer und Hochschulabsolventen wider. Ich hoffe auf weitere Entwicklungen in dieser Richtung in meiner Stadt – die Rahmenbedingungen sind jedenfalls vorhanden“, ist sich Rehbaum sicher und drückt für die nächste Runde des Wettbewerbs schon mal alle Daumen.

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