Kooperation der Netzwerke Ernährungswirtschaft besiegelt

Das Netzwerk Ernährungswirtschaft ist als Verbund von Unternehmen, wissenschaftlichen und branchennahen Institutionen seit 2007 als gefördertes Projekt in Sachsen-Anhalt tätig. Das Netzwerk Ernährungsgewerbe Sachsen-Anhalt Süd gründete sich Mitte 2005 als Verbund regional ansässiger Unternehmen und branchenrelevanter Partner.

Auf der Grundlage der durch beide Netzwerke gesammelten Erfahrungen sollen in Zukunft Fragen zur Stärkung der regionalen Ernährungswirtschaft, insbesondere zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen gemeinsam bearbeitet werden. Dabei stehen die Erschließung wissenschaftlicher und personeller Ressourcen genauso auf der Agenda wie eine gemeinsame Vertretung der Interessen gegenüber Öffentlichkeit, Politik und Verwaltung.

Im Fokus der Zusammenarbeit liegen unter anderem die Sicherung des Personal- und Fachkräftebedarfes, z.B. durch fachspezifische Weiterbildungen oder die Erarbeitung gemeinsamer Stellungnahmen zu fachlichen oder rechtlichen Fragen. Einen besonderen Schwerpunkt der Zusammenarbeit sehen die Vertreter der Ernährungswirtschaft in der Erschließung der großen Forschungs- und Entwicklungspotentiale, die sich durch branchennahe und branchenrelevante Wissenschaften an den Hochschulen des Landes Sachsen-Anhalt bieten. Unter diesen Vorzeichen entstand auch die Idee, bei der ersten gemeinsamen Veranstaltung beider Netzwerke, Wissenschaft und Wirtschaft zum 1. Stammtisch der Ernährungswirtschaft einzuladen. „Die gemeinsame Erklärung bildet die Basis unserer Zusammenarbeit.“, erklärt Marco Thiele, Vorsitzender des Marketingpool Ernährungswirtschaft e.V. Er weist zugleich auf die motivierende Kraft konkreter Ansätze hin. „Wir wollten heute nicht nur eine Vereinbarung unterzeichnen, sondern gleich zeigen, dass sich die Branche den Herausforderungen stellt und dabei sehr gern auf das exzellente Fachwissen im eigenen Bundesland zurück greift.“

„Die fortschreitende Entwicklung erfordert gemeinsames Handeln zur Sicherung der Qualität der Produkte und des Ressourcenhaushaltes, um auch künftigen Generationen eine niveauvolle Ernährung bieten zu können.“, unterstreicht Dr. Michael Heinemann, Vorsitzender des Sprecherrates des Netzwerkes Ernährungsgewerbe Sachsen-Anhalt Süd, die Bedeutung der vereinbarten Zusammenarbeit, die innerhalb eines Jahres zum Alltag beider Netzwerke gehören soll. Neben regelmäßigen Konsultationen der Leitungsgremien zur Durchführung von gemeinsamen Tagungen soll auch das Gespräch mit öffentlichen Gremien und Einrichtungen geführt und so eine Interessenvertretung entsprechend der Bedeutung der Branche sichergestellt werden.

vorheriger Beitrag nächster Beitrag