Wirtschaftspreis 2026 - Jury hat entschieden - Nominierte stehen fest

Innovationskraft, Unternehmergeist und Mut zum Wandel stehen in Sachsen-Anhalt auch in herausfordernden Zeiten hoch im Kurs. Heute ist die Jury des Wirtschaftspreises Sachsen-Anhalt 2026 zusammengekommen, um die Nominierten festzulegen. Die Jurysitzung markiert einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg, herausragende Unternehmen und innovative Existenzgründungen im Land sichtbar zu machen und ihr Engagement für wirtschaftliche Stärke und Zukunftsfähigkeit zu würdigen.

Bis zum Ende der Bewerbungsfrist am 31. Oktober 2025 sind 66 Bewerbungen fristgerecht eingegangen. Davon entfallen 39 Bewerbungen auf die Kategorie „Unternehmen“ sowie 27 Bewerbungen auf die Kategorie „Existenzgründungen“. Die Einreichungen sind ein deutliches Signal für die Leistungsfähigkeit und den Gestaltungswillen der sachsen-anhaltischen Wirtschaft – gerade in Zeiten von Transformation, Fachkräftemangel und globalen Unsicherheiten.

Die eingereichten Bewerbungen spiegeln eine große Bandbreite unternehmerischer Ansätze wider: von etablierten mittelständischen Unternehmen, die in Innovation, Modernisierung und Beschäftigung investieren, bis hin zu jungen Gründerinnen und Gründern, die mit neuen Geschäftsmodellen auf aktuelle Markt- und Zukunftsfragen reagieren.

Die Juryvorsitzende, Staatssekretärin Stefanie Pötzsch betont die Bedeutung des Wettbewerbs für den Wirtschaftsstandort Sachsen-Anhalt: „Die Bewerbungen zeigen eindrucksvoll, wie viel unternehmerische Kraft, Innovationsfreude und Verantwortungsbewusstsein in Sachsen-Anhalt vorhanden sind. Gerade in Zeiten des Wandels braucht es Menschen und Unternehmen, die den Mut haben, neue Wege zu gehen und ihre Ideen sichtbar zu machen.“

In der heutigen Jurysitzung stimmten Expertinnen und Experten aus Wirtschaft, Kammern und Verbänden über die eingereichten Bewerbungen ab. Die Bewertung erfolgte anhand klar definierter Kriterien. Dazu zählen unter anderem die wirtschaftliche Entwicklung, Innovations- und Transformationsprozesse, Maßnahmen zur Fachkräftesicherung sowie die Verantwortung für Region und Gesellschaft.

Zur Jury gehören (v.l.n.r. auf dem Gruppenfoto):
Matthias Menger, Geschäftsführer Arbeitgeber- und Wirtschaftsverbände Sachsen-Anhalt
Dorit Zieler, Abteilungsleiterin Handwerkskammer Magdeburg
Stefanie Pötzsch, Staatssekretärin im Ministerium für Wirtschaft, Tourismus, Landwirtschaft und Forsten, als Vorsitzende der Jury
Annika Koslosky, Landesvorsitzende im Verband der Unternehmerinnen Sachsen-Anhalt
Janine Stoisiek, Landesvorsitzende der Wirtschaftsjunioren Sachsen-Anhalt
Dr. Ulf-Marten Schmieder, Geschäftsführer TGZ Halle GmbH

Nicht auf dem Gruppenfoto:
Sebastian Schenk, Geschäftsführer Arbeitgeberverband Sachsen-Anhalt
Antje Bauer, Geschäftsführerin IHK Halle-Dessau

 In der Kategorie „Unternehmen“ sind für den Wirtschaftspreis 2026 nominiert:

  • Algenfarm Klötze GmbH & Co. KG: Als erste Mikroalgenfarm hat die Algenfarm Klötze wahre Pionierarbeit geleistet. Hier wurde weltweit erstmalig das PBR-Glasröhrensystem eingesetzt, das heute in vielen Algenfarmen etabliert ist. Algomed: Hochwertige Nahrungsergänzungsmittel aus deutschem Anbau, Klötze
  • Alpha Signs GmbH:  Das Unternehmen gehört zu den führenden Herstellern von Schilder- und Lichtreklameanlagen in Mitteldeutschland. Mit mehr als 100 hochqualifizierten Mitarbeitenden und dem Einsatz moderner Technologien decken sie die die gesamte Wertschöpfungskette ab und gestalten die Zukunft ihrer Branche agil und innovativ mit. Unternehmen - Alpha Signs, Landsberg
  • Unterschütz Sondermaschinenbau GmbH: Das Unternehmen zählt zu den führenden Anbietern von Maschinen und Anlagen für die Aluminium-Strangpressindustrie. Mit über 30 Jahren Erfahrung bieten sie maßgeschneiderte, hochautomatisierte und sichere Lösungen, die weltweit geschätzt werden. Unterschütz | Sondermaschinenbau, Lasertechnik & CNC-Bearbeitung, Hettstedt
  • Vintageandkickz GmbH: Vintage & Kickz ist in Sachsen-Anhalt Marktführer im Bereich hochwertiger Second-Hand-Designerbekleidung und -Taschen. Mit Nachhaltigkeit, Exklusivität und einem einzigartigen Geschäftsmodell fördern sie die Kreislaufwirtschaft und bieten Luxusprodukte ressourcenschonend einem neuen Kundenkreis an. Vintage And Kickz - dein Online-Store für gebrauchte Designermode! – vintageandkickz, Halle

 

In der Kategorie „Existenzgründungen“ sind nominiert: 

  • Bäckerei Martin Schäl:  Durch die Nutzung von Zukunftstechnologien hat die Bäckerei einen besseren Weg zu einer gesunden Work-Life Balance bei gleichzeitig hoher Qualität der Backwaren gefunden. Instragam-Profil , Teutschenthal
  • cerebricks GmbH: Sie bieten hochqualitative IT-Beratung und innovative Lösungen für die Energiebranche – maßgeschneidert auf die individuellen Kundenbedürfnisse,  cerebricks - Qualität für die Energiewirtschaft | cerebricks - Beratung für die Energiewirtschaft, Muldestausee
  • CYNiO GmbH: Binnen vier Wochen errichteten sie ein funktionsfähiges Labor, das Team wuchs von 3 Gründerinnen auf 13 Mitarbeitende an. CYNiO entwickelt einen patentierten, CO2-basierten Prozess zur Herstellung von Isocyanaten, ohne das hochtoxische Phosgen, welches konventionelle Hersteller vorwiegend verwenden.Welcome - CYNiO Bitterfeld-Wolfen
  • Die Optikerin Josephine Giese: Gegründet mit dem Anspruch, ein modernes, digitales und technisch hochentwickeltes Fachgeschäft zu schaffen. Als einziges Unternehmen im Umkreis von 60 Kilometern bietet sie die ZEISS i.Scription-Technologie an. Home | Die Optikerin Josephine Giese, Salzwedel
  • mediMESH GmbH: Dank AI-Tools wird medizinisches Fachwissen ansprechend und datenschutzkonform visualisiert und geteilt. Auch Medizintechnikhersteller profitieren von den innovativen LösungenmediMESH - Die Zukunft der medizinischen Bildung, Magdeburg
  • ZahnZentrum Freese + Kollegen MVZ GmbH: Das Unternehmen investierte 1,7 Mio. € in den Ausbau von Fachabteilungen, darunter Prophylaxe, Zahnerhaltung und ein Zentrum für mikroskopische Zahnheilkunde. Das ZahnZentrum Freese übernimmt als Partnerpraxis der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg aktiv Verantwortung. www.zahnzentrum-freese.de , Wanzleben

Hintergrund:

Der Wirtschaftspreis Sachsen-Anhalt wird im zweijährigen Turnus vergeben und verfolgt das Ziel, wirtschaftliche Erfolge im Land sichtbar zu machen, Vorbilder zu stärken und den Standort nachhaltig zu profilieren. Die feierliche Preisverleihung findet am 25. März 2026 in Halle (Saale) statt. Das Gewinnerunternehmen und das prämierte Unternehmen der Kategorie Existenzgründung werden als Erfolgsbotschafter Sachsen-Anhalts gewürdigt, erhalten ein Preisgeld (Unternehmen: 15.000 €; Existenzgründung: 10.000 €) und werden in zukünftige Kommunikationsaktivitäten des Landes eingebunden.
Am Bewerbungsverfahren konnten kleine und mittlere Unternehmen mit bis zu 250 Mitarbeitenden teilnehmen, die ihren Hauptsitz in Sachsen-Anhalt haben und besondere Leistungen oder Projekte im Vorjahr oder laufenden Jahr nachweisen können. Existenzgründungen mit Hauptsitz in Sachsen-Anhalt, die ihr Unternehmen innerhalb der letzten fünf Jahre gegründet haben und einen innovativen Fokus legen, sind in dieser Kategorie zugelassen. Unter allen Teilnehmenden wird ein Unternehmen und eine Existenzgründung prämiert. 

Mehr Informationen: Wirtschaftspreis Sachsen-Anhalt