Forschung und Chemiewirtschaft enger verzahnen

Neue Technologieplattform mit 4,5 Millionen Euro gefördert

Bitterfeld-Wolfen. Das Fraunhofer-Institut für Keramische Technologien und Systeme hat heute eine Technologieplattform für Kreislaufwirtschaft und Verfahrenstechnik im Chemiepark Bitterfeld-Wolfen gestartet. Wirtschaftsstaatssekretärin Stefanie Pötzsch hat bei der Eröffnung ein Förderbescheid in Höhe von rund 4,5 Millionen Euro überreicht.

Die Technologieplattform für Kreislaufwirtschaft und Verfahrenstechnik soll Unternehmen unterstützen, effiziente Verfahren zu entwickeln, diese selbst zu erproben und in die Anwendung zu überführen. Damit können Forschung und Industrie enger zusammenarbeiten.
„Kleine und mittlere Unternehmen haben meistens keine Kapazitäten, an neuen Technologien und Verfahren zu forschen. Mit seiner neuen Technologieplattform ermöglicht das Fraunhofer-Institut, dass Forschung und Wirtschaft enger verzahnt werden. Damit eröffnen sich viele Möglichkeiten für Kooperationen, die die Chemieindustrie in Sachsen-Anhalt vorwärts bringt“, sagte Pötzsch.

Die Förderung stammt aus dem Förderprogramm „Forschungsinfrastruktur“ des Wirtschaftsministeriums Sachsen-Anhalt, das den Auf- und Ausbau von außeruniversitären Forschungsinstituten als Forschungsinfrastruktur für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) fördert.

Quelle: Ministerium für Wirtschaft, Tourismus, Landwirtschaft und Forsten