190 MWh: TESVOLT meldet größtes Batteriepark-Projekt in Unternehmensgeschichte

Auf diesem Areal wird der 190 MWh-Batteriepark im Ortsteil Apollensdorf (Lutherstadt Wittenberg) entstehen. (c) TESVOLT

Hochspannungstraße für Netzanschluss

Auf einer über 20.000 m2 großen Gewerbegebietsfläche im Wittenberger Ortsteil Apollensdorf soll der Batteriespeicherpark mit einer Gesamtkapazität von 190 MWh entstehen. Dafür installiert TESVOLT 36 Großspeicher mit einer Gesamtleistung von 60 MW. Der Netzanschluss erfolgt über eine bestehende Hochspannungsleitung auf dem Gelände. Auch ein Umspannwerk wird auf dem Areal gebaut. Eine Schallschutzwand wird das im Norden liegende Wohngebiet gegen Lärm abschirmen. Im März 2028 soll der Batteriepark dann in Betrieb gehen.

Meilenstein für das Großspeichergeschäft

„Wir identifizieren geeignete Standorte für Großspeicherprojekte auf Basis technischer, regulatorischer und wirtschaftlicher Kriterien. Das Projekt in Apollensdorf ist ein wichtiger Meilenstein für den Ausbau unseres Großspeichergeschäfts“, berichtet Daniel Hannemann, CEO der TESVOLT AG. „Sachsen-Anhalt zählt zu den Bundesländern mit einem besonders hohen Anteil erneuerbarer Energien. Batteriespeicher leisten dort einen wichtigen Beitrag, um Erzeugungsspitzen aus Wind- und Solarenergie aufzunehmen und das Stromsystem zu flexibilisieren.“

Investor setzt auf Arbitragehandel

„Der Batteriepark bietet attraktive Erlöse durch Arbitragehandel“, sagt Marco Reißhauer, Projektmanager bei TESVOLT. „Wir haben ziemlich schnell einen Investor gefunden – sicher auch, weil das Projekt schon so weit entwickelt und die Netzanschlusskapazität gesichert ist.“

Quelle: www.tesvolt.com