Großbritannien

Sachsen-Anhalts Attraktivität als Investitionsstandort in Deutschland steigt bei britischen Unternehmen zusehends. Allein zwischen 2000 und 2016 sind 14 Investitionen von Unternehmen aus dem Vereinigten Königreich aus der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) bei ihren Investitionsvorhaben in Sachsen-Anhalt gefördert worden. Das Gesamtinvestitionsvolumen lag bei 165 Millionen Euro.

Dadurch wurden rund 1.100 neue Arbeitsplätze geschaffen und über 1.100 Arbeitsplätze gesichert. Gemessen an der Zahl der neu geschaffenen Arbeitsplätze liegen Investoren aus dem Vereinigten Königreich damit zwischenzeitlich auf Platz 2 hinter den USA.

Britische Unternehmen schätzen in Sachsen-Anhalt nicht nur die hohen technologischen Standards, die hohe Ausbildungsqualität und Verfügbarkeit von Fachkräften und kalkulierbare Rahmenbedingungen. Mitten in Europa und im Zentrum von Deutschland gelegen, bietet Sachsen-Anhalt eine optimale Lage mit schnellen logistischen Zugängen zu den Wachstumsmärkten in West- und Osteuropa.

Fokussieren Sie Ihr Geschäft in Europa- Sachsen-Anhalt als zentraler deutscher Wirtschaftsstandort

Das Referendum für den Brexit stellt mit dem möglichen Wegfall europäischer Regeln und Standards die Unternehmen mit Sitz in UK vor neue Herausforderungen und zwingt sie, sich auf die neue Situation einzustellen. Dazu gehört auch eine Neuorientierung ihrer Europa-Strategie in Erwägung zu ziehen. Die Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt ist die Wirtschaftsförderungsagentur des deutschen Bundeslandes Sachsen-Anhalt und berät gern zu Fragen rund um den Brexit und den Investitionsvorteilen am Wirtschaftsstandort Sachsen-Anhalt. Profitieren Sie von günstigen Aussichten im Euro-Raum - nutzen Sie die Investitionsvorteile am Produktionsstandort Deutschland und investieren Sie in Sachsen-Anhalt.

Warenhandel zwischen Sachsen-Anhalt und Großbritannien

Im Jahr 2016 war das Vereinigte Königreich das zweitwichtigste Exportland Sachsen-Anhalts. Aus Sachsen-Anhalt wurden Waren im Wert von rund 1,25 Milliarden Euro in das Vereinigte Königreich exportiert. Das entspricht einem Anteil von 8,43 Prozent am Gesamtexport Sachsen-Anhalts. Zu den wichtigsten Warengruppen gehörten dabei Backwaren und andere Getreidezubereitungen sowie Halbzeuge aus Aluminium. Weitere sachsen-anhaltische Produkte, die in größerer Masse nach GB exportiert wurden, waren Kunststoffe und Waren aus Kunststoffen, chemische Vorerzeugnisse, Metallwaren und pharmazeutische Erzeugnisse.

Nach Sachsen-Anhalt aus dem Vereinigten Königreich importiert wurden vor allem Rohstoffe sowie End- und Vorerzeugnisse. Das Vereinigte Königreich war jeweils zweitwichtigster Anbieter von Erdöl/-gas sowie von Farben/Lacken/Kitten. Wichtigste Importgüter waren darüber hinaus pharmazeutische Erzeugnisse, Schrott in Bezug auf Aluminium/-legierungen, Waren aus Kunststoffen und chemische Vorerzeugnisse. Die Importe aus dem Vereinigten Königreich nach Sachsen-Anhalt beliefen sich auf einen Gesamtwert von rund 364 Millionen Euro.