Weitere Fokusthemen

Dynamischer Standort

Sachsen-Anhalt vereint industrielle Tradition mit zukunftsweisender Innovationskraft und positioniert sich als führender Standort in vielen Schlüsselbranchen. Ob in den Bereichen New Mobility, Wasserstoffwirtschaft, Digitalisierung, Industrie 4.0, Leichtbau oder Smart Materials – HIER entstehen Lösungen, die Maßstäbe setzen.

Im Bereich New Mobility profiliert sich das Bundesland mit einem leistungsfähigen Netzwerk aus Zulieferern und Entwicklungsakteuren, die nachhaltige Mobilitätslösungen vorantreiben.

Die Wasserstoffwirtschaft wird durch umfassende Infrastruktur, energiewirtschaftliches Know-how und politische Unterstützung gezielt entwickelt.

Sachsen-Anhalt zeigt auch in der Digitalisierung klare Stärken: Unternehmen profitieren von einer innovationsfreundlichen Umgebung, in der digitale Prozesse nahtlos in industrielle Anwendungen integriert werden. Industrie 4.0 ist gelebte Praxis – dank vernetzter Produktionssysteme, intelligenter Automatisierung und enger Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Forschung.  

Im Leichtbau überzeugt Sachsen-Anhalt durch materialtechnische Expertise und praxisorientierte Entwicklungen, die branchenübergreifend neue Maßstäbe setzen. Ergänzt wird das durch starke Aktivitäten im Bereich Smart Materials, wo anwendungsnahe Forschung und industrielle Umsetzung eng verzahnt sind.

New Mobility

HIER bringen wir Mobilität Rollen.

Elektromobilität, alternative Antriebssysteme, autonome Fahrzeuge, digitale Mobilitätsdienste und intelligente Logistiklösungen prägen die Entwicklung weltweit – und Sachsen-Anhalt ist mittendrin. HIER denken und gestalten Unternehmen und Forschungseinrichtungen die mobile Zukunft: mit vernetzten Anwendungen, digitalen Services und neuen Technologien für Personen- und Warenverkehr. 

Sachsen-Anhalt ist dabei mehr als nur Standort – das Bundesland ist Ideengeber, Testfeld und Impulsgeber zugleich. Hier entstehen die Komponenten, Systeme und Softwarelösungen, die Fahrzeughersteller morgen in Serie bringen. Verfahren werden so weiterentwickelt, dass Innovation nicht im Labor bleibt, sondern marktfähig und praxistauglich wird.  

Elektromobile & Alternative Antriebe

Vernetzte Fahrzeuge & Autonomes Fahren

Urban Mobility & Mobility Services

Supply Chain & Transport Management

Erfolgsgeschichten

Neue Materialien

Die Vorrichtungsbau Giggel GmbH in Bösdorf deckt als spezialisierter Zulieferer für die Automobilindustrie sowie weiterer metall- und kunststoffverarbeitenden Branchen die gesamte Entwicklungskette ab – von der Idee über den ersten Prototypen bis hin zur Kleinserie. Giggel greift auf umfassende Erfahrungen in der Fertigung von Motoren- und Fahrwerkskomponenten zurück. Das Unternehmen begleitet alle großen Original Equipment Manufacturer bei der Entwicklung zukunftsweisender Bauteile für die nächsten Fahrzeug-Generationen und setzt bei der New Mobility vor allem auf neue Materialien. Karosseriestrukturen, Batterieaufnahmen und Kühlsysteme für Brennstoffzellen werden zunehmend aus verformbaren Blechen oder Aluminiumsorten hergestellt.

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Individuelle Fahrzeugkonzepte für den Krankentransport

Die Ambulanz Mobile GmbH & Co. KG in Schönebeck (Elbe) ist ein spezialisierter Aufbauhersteller für Ambulanz- und Sonderfahrzeuge. Das Unternehmen entwickelt individuelle Fahrzeugkonzepte für den Krankentransport, den Rettungsdienst und die Beförderung mobilitätseingeschränkter Personen. Im Fokus stehen funktionale Sicherheitslösungen und ergonomische Innenraumgestaltung. Mit dem Modell TIGIS hat Ambulanz Mobile eines der europaweit sichersten Rettungsfahrzeuge entwickelt. In Zusammenarbeit mit wissenschaftlichen Partnern entstehen HIER technologische Innovationen wie der erste Hybrid-Rettungswagen. Fahrzeuge aus Schönebeck (Elbe) sind in mehr als 35 Ländern im Einsatz.

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Wasserstoff

HIER findet Wasserstoff die richtigen Verbindungen.

Sachsen-Anhalt gehört zu den führenden Standorten beim Aufbau einer integrierten, grünen Wasserstoffwirtschaft. HIER positioniert man sich als Modellregion. Mit der landeseigenen Wasserstoffstrategie schafft Sachsen-Anhalt einen Rahmen – von der Erzeugung über den Transport und die Speicherung bis zur industriellen Nutzung.

Als traditioneller Chemiestandort bringt das Bundesland fundiertes Knowhow im Umgang mit Wasserstoff mit. Insbesondere im Mitteldeutschen Chemiedreieck entstehen zahlreiche Leuchtturmprojekte, die zeigen, wie grüner Wasserstoff im industriellen Maßstab wirtschaftlich erzeugt, sicher gespeichert und in verschiedenen Sektoren praktisch eingesetzt werden kann. Die Symbiose aus Nachfrage, Kompetenz und Transport-Struktur liefert beste Voraussetzungen für die Skalierung grüner Wasserstofflösungen.

Leuchtturmprojekte zeigen HIER bereits, wie grüner Wasserstoff im industriellen Maßstab wirtschaftlich erzeugt, sicher gespeichert und in energieintensiven Prozessen eingesetzt werden kann. Forschungseinrichtungen im Bundesland entwickeln gezielt neue Technologien und Einsatzmöglichkeiten, um die Potenziale von Wasserstoff weiter auszuschöpfen.

Erfolgsgeschichten

Aufbau einer grünen Wasserstoffwirtschaft

Das Wasserstoffnetzwerk HYPOS – Hydrogen Power Storage & Solutions e. V. – ist ein zentraler Akteur beim Aufbau einer grünen Wasserstoffwirtschaft in Mitteldeutschland. Die Mitglieder aus mittelständischen Unternehmen, Industrie, Forschung und Politik decken die gesamte Wertschöpfungskette ab. Zur HYPOS-Initiative gehören mehr als 30 Forschungsprojekte. So wird im Chemiepark Bitterfeld-Wolfen mit HYPOS:H2-Netz Wasserstoffinfrastruktur unter realen Bedingungen getestet, und mit der H2-Forschungskaverne in Bad Lauchstädt erstmals grüner Wasserstoff unterirdisch gespeichert. 

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Testlösungen für Wasserstoff-Elektrolyseure

Die HORIBA FuelCon GmbH in Barleben ist einer der weltweit führenden Anbieter von Testlösungen für Wasserstoff-Elektrolyseure und innovativen Prüfständen für Brennstoffzellen. Die Technologien des Unternehmens setzen neue Maßstäbe für die Entwicklung intelligenter Energie- und Automotive-Lösungen. Als globales Kompetenzzentrum für Brennstoffzellen und Elektrolyseure der weltweit agierenden HORIBA Gruppe bedient man HIER Branchen wie die Automobilindustrie, Energiewirtschaft sowie Forschungseinrichtungen und Hersteller von Wasserstofftechnologien. 

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Digitalisierung

HIER schafft IT Zukunft

Sachsen-Anhalt hat sich zu einem leistungsstarken Standort für digitale Innovationen entwickelt. Mit fast 2.000 Unternehmen aus der Informations- und Kommunikationsbranche (IKT) und rund 16.000 Beschäftigten ist das Bundesland ein wachsender Knotenpunkt für Softwareentwicklung, IT-Dienstleistungen und technologiegetriebene Geschäftsmodelle.

Besonders dynamisch zeigt sich der Mittelstand: Zahlreiche junge Unternehmen entwickeln HIER praxisnahe Lösungen – unter anderem für Industrie 4.0, E-Government, Green IT, Cybersicherheit sowie datengetriebene Anwendungen im Gesundheits- und Energiesektor. Unterstützt werden sie durch anwendungsnahe Forschungseinrichtungen, eine vernetzte Hochschullandschaft und gezielte Förderangebote des Landes.

Sachsen-Anhalt setzt auf Digitalisierung als strategischen Hebel für wirtschaftliches Wachstum, Fachkräftesicherung und zukunftsfähige Infrastruktur. Unternehmer, Investoren und Entscheider haben reale Entwicklungschancen in einem transparenten, kooperationsorientierten Umfeld. HIER treffen technologische Kompetenz, kurze Wege und wirtschaftlicher Gestaltungswille aufeinander – ideale Voraussetzungen, um digitale Lösungen zu entwickeln, zu testen und in die Breite zu bringen.

Erfolgsgeschichten

Projektmanagement-Lösung

Mit ihrer Projektmanagement-Lösung hat die COMAN Software GmbH den Anlagen- und Maschinenbau revolutioniert. Die Softwarelösung des Stendaler Unternehmen vernetzt Beteiligte, ermöglicht mobile Statuserfassung und zeigt den Projektfortschritt in Echtzeit. Die Software integriert CAD- und 3D-Layout, Mengengerüst und Terminplanung für die Fortschrittsverfolgung, Mängeltracking und Dokumentation. Ergänzt wird sie durch mobile Apps, Cloudserver und IT-Schnittstellen. Im altmärkischen Unternehmen wachsen stetig auch weitere, ineinandergreifende Projektmanagement-Lösungen. COMAN schafft Tools für verschiedene Bereiche.

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Patentierte AR-Software

Die 3DQR GmbH macht komplexe Prozesse in der Industrie sichtbar und verständlich: Mit der patentierten AR-Software und App des Magdeburger Unternehmens lassen sich Wartungsanleitungen, Schulungen und Maschinenvisualisierungen direkt vor Ort über QR-Codes in Augmented Reality darstellen – intuitiv, interaktiv und ohne Programmieraufwand. Die Plattform ermöglicht eine nahtlose Integration in bestehende Workflows und schafft echte Effizienzgewinne in Produktion, Instandhaltung und Mitarbeiterschulung. Als Spezialist für Bildung und Training bietet 3DQR auch AR-Technologie für effektive Lern- und Trainingsprogramme.

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Leichtbau

HIER werden Innovationen leicht gebaut.

Sachsen-Anhalt hat sich als leistungsfähiger Standort für Leichtbau-Technologien etabliert – auch ohne eigene Automobilproduktions-Stätten. Die Nähe zu großen zu den Erstausrüstern (OEM) wie VW, Daimler, BMW, Opel und Porsche sowie die zentrale Lage in Deutschland bieten klare logistische Vorteile. 

Mehr als 260 Unternehmen mit rund 23.000 Fachkräften arbeiten in spezialisierten Bereichen wie Antriebstechnik, Elektromobilität, Kunststofftechnik und Leichtmetallguss. Besondere Kompetenzen bestehen in Hochleistungsverbundwerkstoffen, der Pulvermetallurgie und im Sondermaschinenbau. 

In enger Zusammenarbeit von Industrie und Forschung entstehen in Sachsen-Anhalt praxisnahe, ressourceneffiziente Leichtbaulösungen für Mobilität und Logistik.

Erfolgsgeschichten

Polymerprodukte und Technologie

Im Fraunhofer-Pilotanlagenzentrum PAZ in Schkopau werden Polymerprodukte und Technologien entlang der gesamten Wertschöpfungskette entwickelt – von der Monomerherstellung über die Polymersynthese bis zur Verarbeitung im Pilotmaßstab und dem geprüften Bauteil. In dieser Form ist das PAZ europaweit wohl einzigartig. Für Unternehmen aus der Kunststoff- und Automobilindustrie werden HIER maßgeschneiderte Synthese- und Verarbeitungsverfahren bis in den industrienahen Maßstab umgesetzt. Das PAZ ist ein gemeinsames Projekt der Fraunhofer-Institute IAP (Potsdam-Golm) und IMWS (Halle/Saale), die ihre Stärken in Polymersynthese und -verarbeitung an einem Ort bündeln

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Kunststoffteile für die Automobilindustrie

Die SLM Kunststofftechnik GmbH mit Sitz in Oebisfelde entwickelt und produziert technische Kunststoffteile für die Automobilindustrie. Als A-Lieferant von Volkswagen und BMW sowie Partner namhafter Systemzulieferer zählt das Unternehmen zu den führenden Anbietern in seinem Segment. SLM steht für hochwertige Leichtbaukomponenten, die helfen, Fahrzeuggewicht und Emissionen zu reduzieren. Mit modernster Spritzgusstechnik, hoher Fertigungstiefe und Fokussierung auf Effizienz und Umweltfreundlichkeit liefert SLM Bauteile an Kunden weltweit.

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Smart Materials

HIER haben Materialien Grips.

Sachsen-Anhalt hat sich vor allem durch Fortschritte in der Nanotechnologie als Standort für Smart Materials etabliert. Die intelligenten Werkstoffe reagieren aktiv auf äußere Einflüsse wie Temperatur, Druck oder Feuchtigkeit – und spielen eine zentrale Rolle für technischen Fortschritt in Bereichen wie Mobilität, Medizintechnik und Energietechnik. 

HIER arbeiten spezialisierte Unternehmen und Forschungseinrichtungen gemeinsam an marktnahen Lösungen – von adaptiven Oberflächen bis zu funktionsintegrierten Materialien. Smart Materials mögen unauffällig erscheinen, doch ihre Wirkung auf Effizienz, Nachhaltigkeit und Innovation ist hoch. In Sachsen-Anhalt wird aktiv geforscht und entwickelt. 

Erfolgsgeschichten

Innovative Materialien und Klebstoffe

Die Dow Olefinverbund GmbH, Tochter des Material-Science-Konzerns Dow, produziert in modernen Anlagen an den Standorten Schkopau, Böhlen und Leuna innovative Materialien, beispielsweise für Verpackungen, Hygieneprodukte und Baumaterialien. Gleichzeitig betreibt Dow die ValueParks® Schkopau und Böhlen. Kleiner Einblick: In Schkopau werden leistungsfähige Klebstoffe entwickelt, die unter anderem in der Automobilindustrie eingesetzt werden – etwa zum Einkleben von Fenstern oder als smarte Strukturklebstoffe für die Bauteilverbindung im Fahrzeug

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Sandwichwabenkerne und Sandwichplatten

Die ThermHex Waben GmbH produziert und vertreibt Sandwichwabenkerne und Sandwichplatten aus recycelbaren thermoplastischen Kunststoffen. Mit den Wabenkernen, Sandwichmaterialien und Kunststoff-Leichtbautechnologien entwickelt sich das Unternehmen am Standort Halle (Saale) vom Technologieführer zum internationalen Marktführer.

ThermHex Wabenkerne kommen überall dort zum Einsatz, wo ein optimales Verhältnis von Festigkeit zu Gewicht gefragt ist – etwa in Sandwichbauteilen für die Automobilindustrie, LKW-Kastenaufbauten, den Innenausbau von Flugzeugen und Schiffen oder modernen Schwimmbecken. Die weltweit einzigartigen, patentierten Materialinnovationen wurden unter anderem mit Unterstützung durch Fördermittel des Landes Sachsen-Anhalt entwickelt. Mit recycelbaren thermoplastischen Wabenkernen sollen künftig weitere Anwendungen ermöglicht werden, die Gewicht, Ressourcen und Kosten sparen. 

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Nachhaltigkeit

Effiziente Lösungen nutzen.

Ob Wind, Sonne oder Wasserstoff – Sachsen-Anhalt bietet ideale Bedingungen für die Entwicklung und Umsetzung energieeffizienter Lösungen. Hier entstehen Technologien für Energiespeicherung, intelligente Netze und ressourcenschonende Energiegewinnung. Kommunen setzen regionale Klimaschutz- und Energiekonzepte um und treiben damit aktiv die nachhaltige Versorgung mit Strom und Wärme voran.

Erfolgsgeschichten

Ökostrom für die Welt.

Volle Energie für die grüne Zukunft: TESVOLT in der Lutherstadt Wittenberg zählt zu den führenden Herstellern intelligenter Batteriespeicherlösungen für Gewerbe und Industrie. In Europas erster CO₂-neutraler Gigafactory für stationäre Energiespeicher fertigt das Unternehmen leistungsstarke Lithium-Ionen-Speichersysteme, die weltweit zum Einsatz kommen. Das international agierende Cleantech-Unternehmen befördert die Energiewende voran und ermöglicht eine nachhaltige Versorgung – auch in Regionen ohne stabile Stromnetze.

Unsere Umwelt schützen

Unternehmen in Sachsen-Anhalt setzen verstärkt auf einen nachhaltigen und effizienten Einsatz natürlicher Rohstoffe. Durch moderne Produktionsprozesse und einen schonenden Umgang mit Materialien tragen sie aktiv zum Schutz von Umwelt und Klima bei. Dieser verantwortungsvolle Ressourceneinsatz stärkt HIER nicht nur die Wettbewerbsfähigkeit, sondern leistet auch einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt und zur ökologischen Stabilität in der Region.