Mercedes hat Ambitionen und setzt auf Farasis in Sachsen-Anhalt

Thomas Einsfelder, Geschäftsführer der IMG Sachsen-Anhalt, gemeinsam mit der Farasis Energy Co Ltd auf der "Battery Show" in Novi, Michigan.

Der Autobauer Daimler will künftig Batteriezellen aus einem geplanten Werk des Konzerns Farasis in Bitterfeld beziehen

Es ist beschlossen – im Rahmen der „The Battery Show“ in Novi, Michigan verkünden die Daimler AG und Farasis Energy Co. Ltd. gestern ihre Partnerschaft im Rahmen der Nachhaltigkeitsstrategie „Ambitionen 2039“.

Bereits für die nächste Fahrzeuggeneration von Mercedes Benz sollen Batteriezellen eingesetzt werden, die zu 100% mit Strom aus erneuerbaren Energien produziert werden.

Doch die Partnerschaft der beiden Mobilitätsriesen geht noch weiter. Um konsequent den Weg in Richtung nachhaltiger Mobilität einzuschlagen, wird die gesamte Wertschöpfungskette in den Blick genommen.

Ein wichtiger Schritt ist dabei die Ansiedlung von Farasis Energy in Sachsen-Anhalt. Der Standort wird von Anfang an CO2-neutral aufgebaut, erst dann werden die Standorte in den USA und China folgen. Neben einer Eigenprüfung ist die DEKRA fester Partner und wird die Einhaltung aller Umweltstandards prüfen.

Mit der Ansiedlung ist den Wirtschaftsförderern des Landes daher ein echter Coup gelungen. Thomas Einsfelder, Chef der landeseigenen Investitions- und Marketinggesellschaft ist mit Farasis‘ Europa-Chef Sebastian Wolf in Michigan und freut sich: „Sachsen-Anhalt ist Spitzenreiter im Bereich der Erneuerbaren Energien. Die Ansiedlung von Farasis ist das Ergebnis einer hervorragenden Arbeit vieler Stakeholder unseres Landes und ein Resultat der Neuausrichtung der IMG. Die Partnerschaft Farasis/ Daimler AG beweist, dass wir als Bundesland zukunftsfähig sind.“

Auf einem exklusiven Site-Event der weltgrößten Batterie-Messe für Fachpublikum präsentiert Sebastian Wolf die Standortvorteile Sachsen-Anhalts. Für Farasis war nach eineinhalb Jahren weltweiter Standortsuche klar: Der erste Europa-Standort muss Sachsen-Anhalt sein:

„Die Entscheidung für eine zukünftige Standortansiedlung ist nicht nur geprägt von der eigenen Wachstumsstrategie, sondern auch von den Anforderungen an Infrastruktur und örtliche Gegebenheiten. Wir sind sehr zuversichtlich mit unserer Entscheidung für Sachsen-Anhalt. Diese Entscheidung repräsentiert unsere Zuversicht in die wirtschaftliche und technologische Stärke der Region und umfasst die stets konstruktive und starke Kommunikation mit der Regierung sowie unsere Rolle als aktiver Player in einem starken Technologie-Partner-Netzwerk. Neben einer verantwortungsbewussten und nachhaltigen Produktion ist unsere Positionierung als attraktiver und zukunftsorientierter Arbeitsgeber in der Region von großer Bedeutung.“ gab Farasis Europa Geschäftsführer Wolf zu Protokoll.

Die New Mobility-Branche boomt und Sachsen-Anhalt setzt konsequent auf die Zukunft.

 

Weitere Infos zum Thema:

media.daimler.com

www.volksstimme.de

www.sueddeutsche.de

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