Mitmachen beim SAiNT-Betatest

Jetzt als Tester bewerben

Unsere Webapp ist die erste SAiNT-basierte Anwendung. Dort werden die in SAiNT gesammelten Daten auf einer Karte dargestellt; es können die Datenbank durchsucht und verschiedene Ansichtsmodi gewählt werden.

Erfahrungsgemäß können sich in einem solchen Projekt aber immer kleine Fehler einschleichen, die nur durch gründliche Prüfung der Funktionen aufgedeckt werden können. Daher führt die IMG als Betreiberin von SAiNT und der dazugehörigen Webapp einen öffentlichen Betatest durch. Falls Sie Interesse haben, das System als einer der ersten Nutzer zu testen, bitten wir um Ihre Anmeldung bis zum 28. Januar per E-Mail an saint@img-sachsen-anhalt.de. Nennen Sie uns bitte Namen, Wohnort und Alter. An alle ausgewählten Teilnehmer vergeben wir als Dankeschön eine Welterbecard und ein kleines Überraschungspaket. 

Der Fokus des Tests wird auf drei Punkten liegen:

  • Ist die Benutzeroberfläche verständlich und nutzerfreundlich?
  • Werden die Inhalte verständlich und nutzbar dargestellt?
  • Funktioniert alles so, wie es sollte?

Projektbeschreibung und Vorgehensweise

Open Data ist in aller Munde. Der offene und einfache Zugriff auf existierende Daten ist eines der aktuellen Themen, nicht nur in der Verwaltung, sondern auch in Wirtschaft und Tourismus. Grundsätzlich geht es um die freie Nutzbarkeit, Weiterverbreitung und Weiterverwendung von Datenbeständen – etwa Geodaten, Verkehrsinformationen oder wissenschaftliche Erkenntnisse.

Was ist SAiNT?

SAiNT steht als Akronym für Sachsen-Anhalt intelligent Networking Technology. Ziel von SAiNT ist es, im Land Sachsen-Anhalt an unterschiedlichen Stellen gesammelte Datenbestände zu vereinigen, aufzubereiten und zu verbreiten. Grundsätzlich sollen die von SAiNT aufbereiteten Daten als Open Data der Allgemeinheit zur Verfügung stehen.

Bei den von uns ausgewählten Daten handelt es sich um infrastrukturelle, touristische und für Investoren relevante Informationen. Unser Anliegen ist es, Nutzer:innen schnell und einfach eine Übersicht zur Verfügung zu stellen, welche „Points of Interest“ es in einer Region X gibt, diese zu filtern, aber auch im Detail anzusehen.

Schließlich wollen wir auf den Grundlagen von SAiNT unsere Angebote weiterentwickeln – sowohl das touristische Marketing als auch das Standortmarketing – und neue digitale Ausgabekanäle für eine noch effektivere Zielgruppenansprache schaffen.

Warum noch eine Datenbank?

Der Vorteil der zentralen Datenbank liegt in der Vereinheitlichung von Datenzugriffen und Datenformaten. In den Quelldatenbanken liegen die Informationen nicht in einheitlicher Form vor, so dass eine augenscheinlich einfache Abfrage wie „zeige mir Sehenswürdigkeiten, Hotels  und Bushaltestellen in zehn Kilometer Umkreis“ zu einer komplexen Aufgabe wird, die viel zu lange dauern würde, um für Nutzer:innen von Wert zu sein. Dies wird durch die Zusammenführung deutlich beschleunigt.

Vorteilhaft ist ebenfalls, dass die Datenbank regelmäßig aus den Quelldaten aktualisiert wird. So muss sich niemand Gedanken machen, dass Informationen nun noch an einer weiteren Stelle gepflegt werden müssen – alle Daten werden dort weiter aktuell gehalten, wo dies auch jetzt schon passiert. So verbindet SAiNT den Vorteil verteilter Datenhaltung und vielen Beitragenden mit einer schnell antwortenden, zentralisierten Datenbank.

Schritte zum Ziel

Um dieses weit gesteckte Ziel zu erreichen, gehen wir in mehreren Schritten vor. Nachdem relevante Daten in unterschiedlichsten Datenbanken identifiziert worden sind, haben wir die Zusammenführung und Ausarbeitung dieser Daten ausgeschrieben und vergeben. Dieser Aufgabenbereich befindet sich aktuell in der Umsetzung, wie auch in der Grafik ablesbar.

In weiteren Schritten wird zunächst die API für den Zugriff auf die Datenbank definiert und designt, so dass auf die Datenbank zugegriffen werden und diese intelligent durchsucht werden kann. Anschließend wird eine Webapplikation gestaltet, die nicht nur den aufbereiteten Zugriff für Endnutzer:innen ermöglicht, sondern auch den Partnern der IMG – ob Gemeinde, Tourismusorganisation oder Investorenservice – erlaubt, ihre eigene Variante von SAiNT auf ihren Seiten einzubauen.

Diese Seite mit den Projektinformationen wird regelmäßig aktualisiert und mit ergänzenden Inhalten erweitert.

Die Webapp

Als erste Anwendung auf der SAiNT-Datenbank hat die IMG eine Webapp entwickelt, die die gespeicherten und aufbereiteten Daten auf einer Kartenansicht ausgeben kann. Darüber hinaus gibt es selbstverständlich eine Suchfunktion mit zahlreichen Filtermöglichkeiten, eine Umkreissuche und auch die Möglichkeit, in einem selbstgewählten Kartenausschnitt nach Sehenswürdigkeiten, Touren und anderem zu suchen.

Diese Webapp stellt die Grundlage für die weitere Verwendung der SAiNT-Daten dar - denn im Backend stehen für angemeldete Nutzer weitere Möglichkeiten zur Verfügung. So ist es beispielsweise möglich, sich seinen eigenen Kartenausschnitt mit einer eigenen Auswahl von Daten zur Einbindung auf der eigenen Website erstellen zu lassen. Zielgruppe dafür sind beispielsweise kleinere regionale und lokale Anbieter aus dem touristischen Umfeld - etwa Hotels oder Gasthäuser, die ihren Gästen so auf der eigenen Homepage gleich Ausflugstipps zur Verfügung stellen wollen.


Die Deutsche Zentrale für Tourismus (DZT) hat 10 Tipps für Open Data auf einer Übersichtsseite zusammengestellt – auch als pdf zum Download verfügbar.