Blick auf eine chemische Industrieanlage.

Chemie-Industrie

Sachsen-Anhalt ist das Kernland der ostdeutschen Chemieindustrie. HIER wurde das Chemieparkkonzept geboren.

HIER stimmt die Chemie.

Willkommen im mitteldeutschen Chemiedreieck. Ob Start-up, Mittelstand oder Global Player: In Sachsen-Anhalt finden Sie maßgeschneiderte Flächen, starke Netzwerke und umfassende Unterstützung für Ihre Investition in die Chemieindustrie.

Sachsen-Anhalt ist einer der traditionsreichsten und zugleich modernsten Chemiestandorte Europas. Mit über 130 Jahren Erfahrung, fünf großen Chemieparks im Mitteldeutschen Chemiedreieck und einer leistungsfähigen Industrie- und Forschungslandschaft bildet das Land das Herz der europäischen Chemie. Mehr als 300 Unternehmen und rund 50.000 Beschäftigte arbeiten hier entlang der gesamten Wertschöpfungskette – von der Basischemie bis zu High-Tech-Anwendungen.

Zahlen, Daten, Fakten

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Unternehmen

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Dauerarbeitsplätze

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Mrd. € Umsatz

Vorteil Sachsen-Anhalt

  • Vernetzte Chemieparks: Bitterfeld-Wolfen, Leuna, Schkopau, Piesteritz und Zeitz bieten zusammen über 40 km² Industriefläche mit moderner Infrastruktur, Pipe-Racks und Logistikdrehscheiben.
  • Breites Branchenspektrum: Grundchemikalien, Polymere und Kunststoffe, Agro- und Spezialchemie, Pharmawirkstoffe, Halbleitervorstufen, Batteriematerialien und biobasierte Chemikalien.
  • Zentrale Lage in Europa: Direkte Anbindung an Autobahnen, Schiene, Binnenhäfen und Pipelines – ideale Voraussetzungen für internationale Lieferketten.
  • Forschung & Entwicklung: Universitäten und Hochschulen, Fraunhofer-Institute (IMWS, CBP, PAZ) sowie spezialisierte Netzwerke sichern den Technologietransfer.
  • Förderung & Unterstützung: Attraktive Investitionszuschüsse und die Begleitung durch die Investitions- und Marketinggesellschaft (IMG) erleichtern Unternehmen den Markteintritt.

Know-how der Branche

Sachsen-Anhalt steht für Chemie im Wandel:

  • Nachhaltige Chemie: CO₂-Nutzung, biobasierte Rohstoffe, Green Chemicals
  • Energiewende & Wasserstoff: Chemie für neue Antriebe, Batteriematerialien, Elektrolyse
  • Kreislaufwirtschaft: Recycling, industrielle Symbiosen, CCU
  • High-Performance Materials: Spezialpolymere, Additive, Halbleitervorstufen

Diese Schwerpunkte verbinden Tradition mit Zukunft und machen Sachsen-Anhalt zu einem führenden Standort für Investoren, die Wert auf Innovation und Nachhaltigkeit legen.

Chemieparks in Sachsen-Anhalt - the Big Five

Die Chemieparks in Sachsen-Anhalt bilden hochspezialisierte Industriecluster mit direkter Anbindung an den überregionalen mitteldeutschen Stoffverbund. Unternehmen profitieren von einer integrierten und optimierten Infrastruktur sowie von gemeinsam genutzten Services und Einrichtungen („Shared Facility Services“). Diese Synergien ermöglichen eine deutliche Senkung der Gemeinkosten und schaffen ideale Voraussetzungen für effizientes und wettbewerbsfähiges Wirtschaften.

Produkt-Schwerpunkte

Chemieparks in Sachsen-Anhalt

Chemiepark Bitterfeld-Wolfen

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Unternehmen
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Dauerarbeitsplätze
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Hektar

Chemiestandort Leuna

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Dauerarbeitsplätze
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Hektar

USPs

  • geschlossenes Areal mit Zugangskontrollen
  • betrieben durch die Infra Leuna GmbH
  • Komplettanbieter für Medien und Services
  • Integrierter Rohstoffverbund
  • Energieverbund
  • diverse Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen, u.a. Fraunhofer-Zentrum für Chemisch-Biotechnologische Prozesse CBP/Pilotanlage

 

 

 

zum Chemiestandort Leuna

DOW VALUEPARK® Schkopau/Böhlen

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Hektar

USPs

  • Performance- und Spezialkunststoffe
  • ValuePark mit Major-User-Prinzip
  • Fraunhofer-Pilotanlagenzentrum für Polymersynthese und -verarbeitung PAZ
  • Fraunhofer-Center für Silizium-Photovoltaik CSP

 

 

zum DOW VALUEPARK®

Agro-Chemie Park Piesteritz

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USPs

  • einziger Agro-Chemie Park in Deutschland
  • Standortbetreiber SKW Piesteritz ist Deutschlands größer Harnstoff- und Ammoniakproduzent

 

 

zum Agro-Chemie Park

Chemie- und Industriepark Zeitz

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USPs

  • offener und unabhängiger Chemiestandort
  • internationale und mittelständisch/inhabergeführte Unternehmen
  • Standortgesellschaft Infra-Zeitz GmbH betreibt eigenes Klärwerk am Standort
  • Partnernetzwerk: Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Hochschule Anhalt, u.a.

 

zum Chemie- und Industriepark Zeitz

Erfolgsgeschichten

Re-Raffinate: Aus Altöl wird glasklares Basisöl

PURAGLOBE ist eine US-Unternehmensgruppe im Bereich Grundstoffchemie und erzeugt in Sachsen-Anhalt aus recyceltem Motoröl neue Schmierstoffe und halbiert die Kohlendioxid Emissionen im Vergleich zur Basisöl-Produktion aus Erdöl. Am Zukunftsort Chemie- und Industriepark Zeitz im Süden Sachsen-Anhalts produziert sie aus recycelten Altölen von Autos und Werkzeugmaschinen reine Basisöle der API Gruppe III, aus denen neue Schmierstoffe bester Qualität entstehen. Damit ist PURAGLOBE globaler Vorreiter einer innovativen Zukunftstechnologie für eine klimaneutrale, globale Kreislaufwirtschaft.  

zum Unternehmen

Weltweit erste Fertigung von neuartigem Speicher-Material

Weltneuheit – made in Sachsen-Anhalt. Das 2009 gegründete Unternehmen Skeleton Materials wird im Chemiepark Bitterfeld-Wolfen die weltweit erste Fabrik zur industriellen Produktion von „Curved Graphene“ errichten. Das neuartige Material ermöglicht deutlich leistungsstärkere Energiespeicher und ist in der Herstellung zudem erheblich umweltschonender als herkömmliches Graphit, das derzeit fast ausschließlich aus chinesischen Raffinerien stammt.

zum Unternehmen

Lithiumhydroxid-Raffinerie in Sachsen-Anhalt

Die AMG Lithium hat im Zukunftsort und Chemiepark Bitterfeld-Wolfen die erste Raffinerie für Lithiumhydroxid in Batteriequalität innerhalb der Europäischen Union erbaut. Lithiumhydroxid wird zur Herstellung von Kathodenmaterialen verwendet, die wiederum in Zellen für Lithium-Ionen-Batterien verbaut werden. Die Jahreskapazität von 20.000 Tonnen wird einen entscheidenden Beitrag zur lokalen Versorgung der Batterieindustrie Europas leisten und die Entwicklung der Elektromobilität maßgeblich unterstützen. Die im Bau befindliche Raffinerie stellt das erste von fünf geplanten Modulen am Standort in Bitterfeld-Wolfen dar, so dass am Ende rund 100,000 Tonnen Lithiumsalze dort produziert werden können.

zum Unternehmen

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