Kommunen Sachsen-Anhalts zahlten 13,8 Millionen EUR mehr für Investitionen aus

Im 1. Halbjahr 2017 zahlten die Kernhaushalte der Kommunen des Landes Sachsen-Anhalt 191 Millionen EUR für Investitionen aus. Das waren 13,8 Millionen EUR mehr (+ 7,8 %) als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Fast zwei Drittel der Ausgaben erfolgten im kreisangehörigen Raum. Die kreisangehörigen Gemeinden und die Verbandsgemeinden verbuchten Investitionsauszahlungen in Höhe von 121,7 Millionen EUR. Die kreisfreien Städte zahlten in diesem Bereich 36,3 Millionen EUR, die Landkreise 33 Millionen EUR aus.

Mit 176,6 Millionen EUR wurden 92,5 Prozent der Investitionsauszahlungen für Sachinvestitionen getätigt. Den größten Anteil an den Sachinvestitionen hatten Baumaßnahmen. Für diese erfolgten 146,9 Millionen EUR Auszahlungen. Das waren 7,5 Millionen EUR (+ 5,4 %) mehr als im Vorjahreszeitraum. Für den Erwerb von beweglichen oder immateriellen Vermögensgegenständen zahlten die Kommunen 22,3 Millionen EUR (+ 3,8 %), für den Erwerb von Grundstücken, Gebäuden und Infrastrukturvermögen 7,4 Millionen EUR (+ 18,3 %).

Die Auszahlungen für Baumaßnahmen bestimmten in der Höhe den Bereich der Investitionen. Im ersten Halbjahr 2017 wurde mit 49,3 Millionen EUR ein Drittel der Auszahlungen für Baumaßnahmen im Straßenbau registriert. Die kreisfreien Städte zahlten 14 Millionen EUR für den Straßenbau, das war mit 48,8 Prozent fast die Hälfte ihrer gesamten Bauauszahlungen. Für die kreisangehörigen Gemeinden und die Verbandsgemeinden wurden Auszahlungen in Höhe von 29,2 Millionen EUR registriert, in den Landkreisen 6,1 Millionen EUR.

Weiterführende Ergebnisse finden Sie im Statistischen Bericht „Gemeindefinanzen - Kassenstatistik 01.01.2017 - 30.06.2017“ und im Internet des Statistischen Landesamtes.

Quelle und weitere Informationen: www.statistik.sachsen-anhalt.de

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