Sachsen-Anhalt: International geschätzte Standortqualität

Das Bundesland im Zentrum Deutschlands wird von internationalen Investoren besonders geschätzt und führt laut einer Studie von Ernst&Young, die im Juni 2015 veröffentlicht wurde, bei ausländischen Direktinvestitionen die ostdeutschen Bundesländer an. Internationale Investoren finden in Sachsen-Anhalt ein attraktives Investitionsumfeld. Die vom Land in ihrer wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Entwicklung unterstützten Leitmärkte fußen auf der dynamischen Kraft wachsender Industrien wie IT oder Life Science sowie den Stärken traditionsreicher Branchen im Land, wie etwa die Chemie- und Kunststoffindustrie, des Maschinen- und Anlagenbaus, der Logistik oder der Nahrungsmittelbranche.

Die etablierten Branchen im Land bieten attraktive Wertschöpfungsketten mit hiesigen Unternehmen, bei denen Investoren benötigte Rohstoffe oder Technologien vorfinden. Kein Wunder, dass unter den ausländischen Top Investments 2015 in Sachsen-Anhalt nicht nur Investoren sind, die sich für eine Ansiedlung am Standort entschieden haben. Die zahlreichen Erweiterungsinvestitionen sind zudem ein Beleg für die ausgezeichnete Standortqualität für wirtschaftliches Wachstum.

Top Investitionen in Sachsen-Anhalt 2015

Sachsen-Anhalt ist das Land der leichten Zugänge: Eine eng vernetzte logistische und wirtschaftliche Infrastruktur garantiert kurze Wege zu europäischen Märkten, einem der höchsten Sätze für Investitionsförderung in Deutschland und Rundum-Unterstützung durch das Land, das eine schnelle geschäftliche Umsetzung der Investitionsprojekte befördert.

Unterstützung im Ansiedlungsprozess bietet die Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt mbH (IMG), die als Wirtschaftsförderungsagentur des Landes Investoren während des gesamten Investitionsprozesses begleitet – von der ersten Projektidee bis zur geschäftlichen Umsetzung. Für die Qualität ihres Investorenservices wurde die IMG 2016 bereits zum zweiten Mal infolge mit dem internationalen „Top Investment Promotion Agency Award“ der Conway Data Inc. als eine der beiden besten regionalen Wirtschaftsförderungsagenturen in Westeuropa ausgezeichnet. Investieren in Sachsen-Anhalt – die IMG Sachsen-Anhalt unterstützt Sie kostenfrei, aus einer Hand und im Rundum-Service.

Folgende Unternehmen haben sich im Jahr 2015 neu angesiedelt oder am Standort erweitert.

Von Sachsen-Anhalt in die Welt

Radial

Radial (ehemals eBay Enterprise), ein führender weltweiter Dienstleister im Onlinehandel, hat ein neues, hochmodernes Logistikzentrum in Halle (Saale) im Süden Sachsen-Anhalts eröffnet. Das Fulfillmentcenter wurde eigens vom Immobilienkonzern Goodman für Radial neu entwickelt, der auch die Verwaltung übernimmt. Mehrere Millionen Euro wurden in das Verteilerzentrum investiert, das auf rund 28.000 Quadratmetern 220 000 Regallagerplätze und rund 7 000 Hochregallagerplätze bietet. Nur rund ein dreiviertel Jahr hatte die Umsetzung der Investition am Standort Halle von der Ankündigung bis zur Umsetzung gedauert. 290 neue Mitarbeiter sind heute am Standort bereits beschäftigt. Das Logistikzentrum in Halle ist das erste seiner Art von Radial in Deutschland. Tobias Hartmann,  President von Radial, erklärte anlässlich der feierlichen Eröffnung, dass die schnelle Planung und Inbetriebnahme des Zentrums nur durch die gute Zusammenarbeit mit der Stadt Halle, dem Land Sachsen-Anhalt und den zuständigen Behörden erfolgen konnte.

Der Haushaltsdiscounter Mäc Geiz, Tochter der österreichischen MTH Retail Group, hat mehrere Millionen Euro in sein Logistikzentrum in Landsberg bei Halle investiert, wo das Unternehmen seinen Hauptsitz hat. Das Zentrallager wurde auf 16.500 Quadratmeter erweitert und umfasst nun 31.000 Palettenstellplätze. Mäc Geiz wurde 1993 in Halle gegründet und hat heute rund 270 Filialen.

In Innovation investiert

Braskem Europe GmbH

Rund 10 Millionen Euro hat der brasilianische Hersteller von Polypropylen, Braskem, in seinen Standort im DowValue Park in Schkopau investiert, einer von insgesamt fünf Chemieparks in Sachsen-Anhalt. Das Unternehmen nahm ein neues Prozessleitsystem in Betrieb.  In einem hochkomplexen, weltweit bisher einmaligen Umrüstprozess wurde die gesamte Produktionssteuerungsanlage der Braskem Europe GmbH in nur einem einzigen Schritt ausgetauscht, von Grund auf neu programmiert und als komplett eigenständiges Prozessleitsystem  neu initialisiert. „Das Projekt ist ein Vertrauensbeweis, denn es zeigt, dass das Weltunternehmen Braskem  langfristig mit dem Standort Schkopau plant“, sagte Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff anlässlich der feierlichen Eröffnung. Mit der erfolgreichen Umsetzung dient der Braskem-Standort Schkopau als Pilotprojekt für weitere Anlagen des Konzerns weltweit.

Der niederländische Chemiekonzern Akzo Nobel hat mehrere Millionen Euro in die Errichtung einer neuen Anlage zur Sole-Entbromung von Chlor investiert. Akzo Nobel hatte im Jahr 2002 die Chlorproduktion im Chemiepark Bitterfeld-Wolfen vollständig übernommen und profitiert von dem dortigen Stoff- und Kompetenzverbund: Das Werk befindet sich nicht nur inmitten bedeutender Abnehmer von Chlor, Natronlauge und Wasserstoff, sondern es erhält von diesen auch Ausgangsstoffe für die eigene Produktion zurück. Seit 2002 ist Akzo Nobel in Bitterfeld-Wolfen stetig gewachsen und hat seitdem beständig in den Standort investiert. Auf diese Weise konnte die Jahreskapazität von ursprünglich 75.000 t auf heute fast 100.000 t Chlor erweitert werden. „Das wirtschaftliche Umfeld hier stimmt: Wir konnten die Kapazität unseres Werks seit der Inbetriebnahme beständig ausbauen.“ betonte Jürgen Baune, der bei AkzoNobel für das Chlor-Alkali-Geschäft verantwortlich ist. „Neben der sehr positiven Einstellung der Region zur Chemie sind unsere qualifizierten und hoch engagierten Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen ein weiterer positiver Standortfaktor: Sie sind gut ausgebildet, leistungsbereit und äußerst verlässlich. Das hat die Entscheidung für die Investition sehr unterstützt.“

Produkte für nationale und internationale Märkte

ZUEGG Deutschland GmbH

Die ZUEGG Deutschland GmbH, Tochter des italienischen Spezialisten für Fruchtverarbeitung ZUEGG, hat insgesamt 2,6 Millionen Euro in seine zweite Produktionslinie am Standort Zörbig investiert. Die Produktion von derzeit maximal 15 Millionen Tonnen Konfitüre soll bis 2020 um 5 Millionen Tonnen gesteigert werden. Das Werk in Zörbig wurde 2002 von der italienischen ZUEGG übernommen, die weltweit insgesamt sechs Werke besitzt. Der Standort in Sachsen-Anhalt spielt eine besondere Rolle innerhalb der Unternehmensgruppe, da für die Marmeladenproduktion und deren weltweiter Vertrieb allein der Standort Zörbig zuständig ist. An den anderen fünf erfolgt die Herstellung von Säften und  Fruchtzubereitungen.

Novelis, mit Sitz in den USA, hat am Standort Nachterstedt nach nur 18-monatiger Bauzeit eine neue Automobilfertigungslinie eingeweiht. Hier werden Aluminiumbleche unter anderem für Jaguar Land Rover hergestellt. Rund 62 Millionen Euro hatte das Unternehmen investiert und 56 Stellen neu geschaffen. Mit nun insgesamt 1.200 Mitarbeitern ist Nachterstedt in Sachsen-Anhalt nun das größte der neun europäischen Werke von Novelis. „Nachterstedt ist in Europa der Standort der Zukunft“, sagte Erwin Mayer, Europapräsident von Novelis anlässlich der Eröffnung. Nicht ohne Grund, denn es ist bereits die erste Erweiterungsinvestition, seit das Unternehmen seinen Standort im Oktober 2014 eröffnet hatte. Damals hatte Novelis rund 200 Millionen Euro investiert und 200 Stellen geschaffen.

Der belgische Aluminiumproduzent Coil hat angekündigt, 22 Millionen Euro in die Erweiterung seines Standortes in Bernburg zu investieren. Es soll eine zweite Produktionslinie zur Veredlung von Aluminiumbändern entstehen. In diesem Zuge wurde bereits im letzten Jahr eine Logistikhalle mit 6.000 Quadratmetern Fläche gebaut, in der die Aluminiumbänder zukünftig gelagert werden.  

Die Didier-Werke AG, Tochter der österreichischen RHI AG und Experte für hochtemperaturfeste Spezialkeramik, hat rund vier Millionen Euro in die Erweiterung der Produktionskapazitäten am Standort Aken investiert. Eine hochmoderne neue Presse zur Herstellung feuerfester Steine für die Stahlindustrie schafft nun bis zu 450 Tonnen Steine pro Woche unterschiedlichen Formats. Damit konnte das Produktionsvolumen um rund 25 Prozent gesteigert werden. Mit der Investition wurden 14 neue Stellen geschaffen.

Die INNOWO Print AG, die zum dänischen Unternehmen Fibertex Personal Care gehört, hat mehrere Millionen Euro in die Erweiterung ihres Standortes in Ilsenburg in der Harz-Region investiert. INNOWO Print, Marktführer in Europa für die Bedruckung von Vliesstoffen in der Hygieneindustrie und arbeitet für die führenden Markenartikler der Branche. Die neue Produktionslinie ist bereits die zweite Investition in die Produktionserweiterung des Unternehmens, das erst 2007 gegründet wurde. Der Hallenanbau mit der neuen Druckmaschine verschafft dem rasant wachsenden Standort in Ilsenburg nicht nur die dringend benötigte Erhöhung der Produktionskapazität, sondern auch zusätzliche Arbeitsplätze. "Mit der Investition stärken wir vor allem unsere Position am Markt, können dauerhafte Kundenbeziehungen ausbauen und freuen uns gemeinsam mit allen Mitarbeitern am Standort Ilsenburg weiter zu wachsen“, sagte Albert Steffen, Vorstand der INNOWO Print AG. Die INNOWO Print AG startete 2007 damals mit nur fünf Beschäftigten. Inzwischen sind bei INNOWO Print mehr als 60 Mitarbeiter angestellt.

Top Investitionen in Sachsen-Anhalt 2013 / 2014

Vorzeigeregion für weltweit operierende Unternehmen

Studie zu FDI: Sachsen-Anhalt erneut auf Platz eins bei ausländischen Direktinvestitionen in den ostdeutschen Bundesländern

Magdeburg/Stuttgart. Nach dem jährlich erhobenen European Investment Monitor des internationalen Wirtschaftsprüfungsunternehmens Ernst & Young für 2014 liegt Sachsen-Anhalt in diesem Jahr bei ausländischen Investoren wieder hoch im Kurs. „Wir freuen uns sehr, dass wir auch in diesem Jahr unter den ostdeutschen Bundesländern zum wiederholten Male Nummer eins bei der Zahl ausländischer Direktinvestitionen und neu geschaffener Arbeitsplätze sind“, sagte Dr. Carlhans Uhle, Geschäftsführer der Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt mbH. „Sachsen-Anhalt hat sich zu einem attraktiven Investmentstandort innerhalb Deutschlands und vor allem weltweit entwickelt: Unser Land ist auf der Landkarte der Global Player angekommen“, so Uhle weiter. „Für die Qualität unseres Investorenservices wurden wir kürzlich mit dem internationalen „Best to Invest Top Agency Award 2015“ als beste regionale Wirtschaftsförderungsagentur in Westeuropa ausgezeichnet.“

Nach dem European Investment Monitor von Ernst & Young haben im Jahr 2014 ausländische Unternehmen insgesamt 18 Wirtschaftsinvestitionen im Land getätigt, entweder um ein Unternehmen neu in Sachsen-Anhalt anzusiedeln oder einen bereits bestehenden Standort im Land zu erweitern und so etwa Produktionskapazitäten zu erhöhen. Insgesamt 923 neue Stellen konnten durch die internationalen Investitionen geschaffen werden.

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Top Investitionen in Sachsen-Anhalt 2014

Sachsen-Anhalt in Europa

Sachsen-Anhalt ist idealer Standort in Mitteleuropa:

Seine hochmoderne Infrastruktur, seine exzellenten Anreize und seine innovative Forschungs- und Entwicklungsumgebung hat Sachsen-Anhalt für ausländische Investoren zu Ostdeutschlands führendem Bestimmungsort werden lassen.

Allein seit dem Jahr 2000 hat Sachsen-Anhalt bei über 200 Investitionen von ausländischen Unternehmen Unterstützung geleistet. Ausländische Investoren haben seitdem einen Betrag in Höhe von knapp 3 Milliarden € in das Bundesland investiert und hierdurch knapp 18.000 Arbeitsplätze geschaffen. Die Vereinigten Staaten stehen hierbei an erster Stelle und haben Investitionen in Höhe von knapp 480 Millionen € erbracht. Hierdurch wurden über 1.500 neue Arbeitsplätze geschaffen und etwa 2.600 Arbeitsplätze gesichert.

Folgende Unternehmen haben sich in Sachsen-Anhalt in den Jahren 2013/2014 angesiedelt oder erweitert und somit zum Erfolg Sachsen-Anhalts beigetragen.

Informations- und Kommunikationstechnologie

T-Systems Deutschland

Sachsen-Anhalts Bekanntheitsgrad als IT-Standort wächst für die Hauptfirmensitze von Industriegiganten stetig. T-Systems, ein Tochterunternehmen der Deutsche Telekom, hat in Sachsen-Anhalt den Campus für das größte Cloud Rechenzentrum in Deutschland eröffnet. Nach der Fertigstellung wird das Rechenzentrum in der Nähe von Magdeburg einen 34.200 Quadratmeter großen Serverpark beheimaten und dann das größte Rechenzentrum in Europa darstellen. Damit setzt T-Systems auf die Infrastruktur für Wissenschaft und Transportwesen dieser Region. Das Rechenzentrum arbeitet unter den strengsten Sicherheitsvorschriften als Antwort auf die wachsenden Forderungen nach sicheren Cloudlösungen.

Zusammen mit einem bereits vorhandenen Rechenzentrum von T-Systems in Magdeburg wird die neue Struktur dann ein TwinCore-Rechenzentrum bilden. Im September 2014 hatten T-Systems und Cisco, der weltweit führende Anbieter von Netzwerklösungen, eine strategische Partnerschaftsvereinbarung angekündigt. T-Systems wird zukünftig von Magdeburg aus den europäischen Kundenstamm der globalen Intercloud-Plattform von Cisco vermarkten.

Das US-amerikanische Unternehmen Sitel, weltweiter Anbieter von Kundenservicedienstleistungen, hat in Magdeburg eine weitere Niederlassung eröffnet. Damit wurden bisher rund 400 neue Arbeitsplätze geschaffen.

Chemie- und Plastikindustrie

Radici Chimica Deutschland GmbH

Die Chemie- und Kunststoffindustrie gehört zu den ältesten Industriezweigen in Sachsen-Anhalt und bietet beste Perspektiven. Mit dem Bau einer neuen Fertigungshalle erweiterte das zur russischen Donobuv Gruppe gehörende Unternehmen Gummiwerk Schönebeck seine Kapazitäten. Etwa 2,4 Millionen Euro werden in die neue Halle zur Produktion von Gummimischungen für die Schuhproduktion investiert und zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen.

Die isländische Promens Packaging GmbH eröffnete in Theeßen bei Magdeburg ein neues Werk für die Produktion von Kunststoffbehältern. Promens profitiert dabei nicht nur vom hohen technischen Standard der bezogenen Industrieimmobilie. Die gute Infrastruktur und die zentrale Lage in Europa waren ebenfalls ausschlaggebend: „Der neue Standort in Theeßen bietet uns die Voraussetzungen, unser Unternehmenswachstum auszubauen und ermöglicht uns eine ganz neue Dimension unserer internen Logistik.“ erklärte Dragan Stjepanovic, Geschäftsführer der Promens Chemical Packaging.

Der belgische Chemiekonzern Solvay nahm in Genthin eine neue Anlage zur Herstellung von Spezialtensiden in Betrieb. Mit der Investition wurden rund 30 neue Arbeitsplätze geschaffen. "Solvay ist langfristig orientiert und wir fühlen uns in Sachsen-Anhalt sehr wohl. Wir schätzen die effiziente Arbeit der Behörden ebenso wie das industriefreundliche Umfeld,“ sagte Dr. Andreas Meier, Vorsitzender der Geschäftsführung der Solvay GmbH. Das Unternehmen ist seit Langem mit Sachsen-Anhalt verbunden: In Bernburg betreibt es ein Werk zur Sodaherstellung.

Maschinen- und Anlagenbau

KSB AG

Die zur US-amerikanischen AGCO Corporation gehörende AGCO Hohenmölsen GmbH hat ihren Produktionsstandort im Burgendlandkreis erweitert und rund 15 Miollionen € in den Ausbau eines Konzern-Kompetenzzentrums für die Fertigung von Traktorenkomponenten investiert. Damit schuf das Unternehmen 65 neue Arbeitsplätze.

Technoguss Tangerhütte GmbH investiert einen Betrag in Höhe von 3,2 Million € in eine neue Gießerei. Technoguss stellt Ersatzteile im Bereich des Getriebe- und Schiffsbaus her. Das US-amerikanische Unternehmen Engineering AG tätigt Investitionen in Höhe von 2,3 Milliarden € in eine neue Produktionslinie zur Herstellung von Imprägnier-Maschinen für Elektromotoren. Das amerikanische Unternehmen schafft durch diese Maßnahme zehn neue Arbeitsplätze.

Das Österreichische Unternehmen Pöttinger Sätechnik GmbH investierte etwa 10 Millionen € in die Erweiterung ihres Standortes in Bernburg. Momentan fertigen etwa 130 Angestellte moderne Landmaschinen. Mit der neuen Produktionshalle und der Erweiterung der Lagerflächen strebt das Unternehmen an, seinen Umsatz innerhalb der nächsten Jahre zu verdoppeln. Die Produktionsstätte in Bernburg ist das technische Kompetenzzentrum für Saaten innerhalb der Pöttinger Gruppe.

Novelis, mit Hauptsitz in den USA, hat in Nachterstedt das weltweit größte Recycling-Center für Aluminium eröffnet. Das Unternehmen investierte rund 200 Mio Euro in die neue Anlage und schuf rund 200 Arbeitsplätze. Novelis ist ein führender Hersteller von Aluminium-Walzprodukten und im Aluminium-Recycling. Das Unternehmen kündigte außerdem an, 62 Millionen Euro in eine neue Fertigungslinie für Aluminiumbleche für die Automobilindustrie zu investieren. So sollen die Produktionskapazitäten erhöht und bis zu 120 zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen werden.

Im Dezember 2014 eröffnete die Befesa Aluminium Germany GmbH, Teil der international agierenden Befesa Gruppe, ein neues Aluminiumzweitschmelzwerk in Bernburg. Befesas Investition in den Standort beträgt ungefähr 30 Millionen € und schafft 60 neue Arbeitsplätze. "Die Ansiedlung von Befesa in Folge der Novelis-Aktivitäten in Nachterstadt ist ein Beispiel für die Entwicklung Sachsen-Anhalts zu einem Standort, an dem global agierende Unternehmen Netzwerke bilden, Wertschöpfungsketten schließen," sagte Dr. Carlhans Uhle, Geschäftsführer der Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt mbH (IMG), die Befesa während des Investitionsprozesses unterstützt hatte.

Nahrungsmittel

Halloren Schokoladenfabrik AG

Sachsen-Anhalt ist durch die gute Rohstoffversorgung seit jeher ein idealer Standort für die Nahrungsmittelindustrie. Der Schweizer Backwarenhersteller ARYZTA errichtete im Rahmen seiner größten Einzelinvestition auf dem deutschen Markt eine weitere Fertigungshalle in Lutherstadt Eisleben. Dafür wurden rund 100 Millionen Euro investiert und 295 neue Arbeitsplatze geschaffen.


Das aus den USA stammende Unternehmen Cargill Deutschland GmbH investierte rund 60 Millionen Euro in den Bau einer Produktionsstätte zur Herstellung von hochwertigem Alkohol für die Getränke,- Kosmetik- und Pharmaindustrie. „Wir freuen uns über diese Investitionsentscheidung, denn dies bedeutet die Schaffung von 10 neuen Arbeitsplätzen an unserem Standort in Barby“, so Dr. Christoph von Reden, Geschäftsführer der Cargill Deutschland GmbH. Die neue Produktionsstätte entsteht direkt neben Cargills Weizenstärkefabrik in Barby mit rund 150 Mitarbeitern.