Investieren in Sachsen-Anhalt

Die Investitions- und Marketinggesellschaft mbH ist die Ansiedlungs- und Marketingagentur Sachsen-Anhalts. Wir begleiten Sie als Partner - bei der Standortsuche, bei Förder- und Finanzierungsfragen, im Umgang mit Behörden und bei allen Fragen der Projektrealisierung. Unser Service ist vertraulich und kostenfrei.

Als Dienstleister im Auftrag des Ministeriums für Wissenschaft und Wirtschaft vermarkten wir außerdem den Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort Sachsen-Anhalt und entwickeln touristische Konzepte.

Beste Lage

Wir öffnen Ihnen kurze Wege - die Märkte in ganz Europa sind von hier aus ideal zu erreichen.

 

Ideale Perspektiven

Politische Stabilität und eine gute Förderstruktur machen in Sachsen-Anhalt Investitionen lohnend und sicher.

Hohe Potenziale

Motiviertes und gut ausgebildetes Fachpersonal, moderate Arbeitskosten und ein exzellentes wissenschaftliches Umfeld sorgen hier für einen Standort mit Qualität.

 

Exzellente Logistik

Ob auf dem Land, zu Wasser oder in der Luft - modernste Verkehrswege sind hier die schnelle Verbindung zu Beschaffungs- und Absatzmärkten.

 

Standortdatenbank

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Nachrichten

Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff wird am Montag, 21. Mai 2012, den japanischen Botschafter Takeshi Nakane zu dessen Antrittsbesuch in der Staatskanzlei empfangen.
US-Firma Puralube will Standort für 130 Millionen Euro ausbauen

Das amerikanische Chemieunternehmen Puralube will weiter in seinen Standort im sachsen-anhaltischen Zeitz investieren. Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) sprach bei einem Besuch des Verwaltungshauptsitzes von Puralube in Wayne bei Philadelphia mit Unternehmensvertretern über zwei neue Projekte mit einer Investitionssumme von etwa 130 Millionen Euro.

Geplant sei in Zeitz eine dritte Raffinerieanlage in Verbindung mit mehr Forschung und Entwicklung, sagte Haseloff. In die veränderte Technologie sollten bis 2014 etwa 50 Millionen Euro investiert werden. Es könnten 30 neue Arbeitsplätze entstehen. Haseloff erklärte: "Das ist eine gute Investition für den Industriepark Zeitz".

Zudem wolle Puralube ein Kohlekraftwerk zur Eigenversorgung errichten, was wiederum mit dem Umfeld der Anlage laut Haseloff 150 weitere Arbeitsplätze bedeuten könnte und bis 2015 zu realisieren wäre.

Der Geschäftsführer der Puralube Inc., Jürgen Kremer, verwies auf die Standortvorteile in Zeitz. Es gebe dort viele Ressourcen. Zudem baut das Unternehmen auch weiterhin auf die Unterstützung des Landes. Puralube produziert Grundstoffe für die Schmierölindustrie aus Gebrauchtölen, aus denen wieder Motorenöle hergestellt werden können.

Eine erste Raffinerieanlage zur Aufarbeitung von Gebrauchtölen sollte ursprünglich in Pennsylvania entstehen, stieß aber bei der Industrie dort auf wenig Interesse. Schließlich entschied sich das Unternehmen für den Standort in Zeitz. Dort werden mittlerweile zwei Altölraffinerien betrieben. In Zeitz sind bei Puralube rund 100 Mitarbeiter beschäftigt.

Dass Puralube nach Zeitz zog, ist auch einem bekannten deutschen Top-Manager zu verdanken: Heinz Schimmelbusch. Der einst gefeierte Manager geriet mit der Frankfurter Metallgesellschaft in den 90er Jahren ins Zwielicht. Danach ging er in die USA und baute neue Unternehmen auf - dabei stieg er unter anderem auch bei Puralube ein. Sein neues Firmen-Konglomerat sitzt in Wayne. Bei der Eröffnung der zweiten Anlage 2008 war Schimmelbusch voll des Lobes für den Zeitzer Standort.

Quelle: MZ

Dr. Jianguo Hong leitet das erfolgreiche Chinageschäft der FAM

Der Magdeburger Förderanlagenspezialist FAM ist eines der Unternehmen aus dem Land, das in China bereits Fuß gefasst hat. FAM verkauft etwa 85 Prozent seiner Produkte ins Ausland. Weltweit hat der exportstarke Betrieb, der beispielsweise Kohlekraftwerke oder Hafenanlagen ausrüstet, 12 Tochterunternehmen, seit 2009 auch in China. Deren Geschäftsführer, Dr. Jianguo Hong, spricht von einer rasanten Entwicklung des China-Geschäfts, die sich fortsetzen werde.

Dr. Jianguo Hong hat FAM Förderanlagen Magdeburg eine zweite Bedeutung gegeben. Er schuf eine Botschaft, die in China gut ankommt: „FAM - Flexibility And More“. In Asien schätzt man deutsche Tugenden – Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit, Disziplin. Aber wer erfolgreich sein möchte im „Reich der Mitte“, muss auch flexibel sein, schnell reagieren, spezielle Kundenwünsche berücksichtigen können, meint Dr. Hong. „Wir zäumen das Pferd nicht von hinten auf“, erklärt er. Erst wenn Erfolge am Markt erkennbar sind und ein Projekt akquiriert wurde, wird entschieden, ob FAM ein Tochterunternehmen gründet, eine Repräsentanz eröffnet oder eine Kooperation eingeht. So war es in Kanada, Chile oder Russland. Genauso hat der heutige Geschäftsführer von FAM China das China-Geschäft der Firma aufgebaut: „Das Risiko muss kalkulierbar sein, ein schrittweises moderates Wachsen ist wichtig.“

Vor sechs Jahren eröffnete der Förderanlagenspezialist ein Büro in China, drei Jahre später wurde in Peking die „FAM Material Handling Technology Co. Ltd.“ gegründet. „Eine Aufbauphase verlangt überall auf den Märkten hundertprozentigen Einsatz“, sagt Dr. Hong. „China war für FAM damals ein unbeschriebenes Blatt.“ Der Sprung auf den Markt gelang im Doppelpack.

Zwei FAM Produkte, die Kompaktkugelmühle und die Hammermühle, schafften den Durchbruch. In Kohlekraftwerken machte sich das sachsen-anhaltinische Unternehmen damit einen guten Namen. „Viel Kraft und Mühe“, hätten sie in die beiden Produkte investiert, sagt Dr. Hong. Es hat sich gelohnt: FAM verkaufte inzwischen in China große Förderanlagen für den Tagebau und für Schüttgutlagerplätze. Das Land ist jedoch nicht nur ein Absatzmarkt. „Wir kaufen in China auch Ausrüstungen ein“, erklärt der Geschäftsführer, der bis zu zehn Mal im Jahr zwischen beiden Ländern pendelt.

Für fördertechnische Anlagen, die nach China exportiert werden, liefert das sachsen-anhaltinische Unternehmen die funktionsbestimmenden Maschinen und Geräte. Stahlbaukonstruktionen werden jedoch vor Ort gefertigt. Damit verbinden sich zwei Vorteile, sagt Dr. Hong. Ein aufwändiger, kostspieliger Transport der riesigen Stahlträger entfällt, und chinesische Firmen werden in den Prozess einbezogen. „Die Zusammenarbeit sichert uns eine große Akzeptanz auf dem Markt“, weiß der Geschäftsführer.

Deutsche Produkte genießen ein großes Vertrauen in China, sagt Dr. Hong. „Wir verkaufen Anlagen und Maschinen in China, die wiederum für Endkunden in anderen Ländern bestimmt sind.“ So entsteht eine Eigendynamik, die bei FAM dazu führte, dass sich die chinesische Tochter erfolgreich etabliert hat. Elf Mitarbeiter sind inzwischen dort beschäftigt, die Aufträge machen häufig keinen Umweg über den Stammsitz in Magdeburg, sondern kommen direkt ins chinesische Unternehmen. Vor allem in den zurückliegenden drei Jahren hat sich das Geschäft in China rasant entwickelt, meint Dr. Jianguo Hong. Der 49-jährige studierte Kraftwerk-Techniker, dessen Vorname wörtlich übersetzt „der das Land aufbaut“ bedeutet, träumte einst davon, in einer Firma zu arbeiten, in der Pionierarbeit erwünscht ist. „Ich wollte den Prozess der Entwicklung miterleben“, sagt er.

Für Dr. Hong, der in China und Deutschland studiert hat, sind beide Länder miteinander verknüpft. „China ist meine Heimat, Deutschland mein Zuhause“, sagt er. Das soll auch so bleiben. „China“, sagt er, „wird in den nächsten Jahren als wichtiger Markt eine noch größere Rolle spielen.“ Und noch etwas beobachtet er: „Viele chinesische Firmen wollen in Deutschland investieren. Wer künftig auf der Welt wirtschaftlich mitmischen möchte, sollte das im Blick behalten.“

Veranstaltungen

Vom 13. – 14. Juni 2012 findet der diesjährige Mitteldeutsche Kunststofftag (MKT 2012) in Leipzig statt.

Gastgeber ist die Kunststoff-Zentrum in Leipzig gGmbH in Kooperation mit dem Netzwerk Automobilzulieferer Kunststofftechnik Sachsen.

Die Intersolar ist mit über 3.400 Ausstellern und mehr als 110.000 Besuchern auf drei Kontinenten die weltweite Leitmesse für die gesamte Solarwirtschaft. Die Intersolar konzentriert sich auf die Bereiche Photovoltaik und Solarthermie und hat sich seit ihrer Gründung bei Herstellern, Zulieferern, Großhändlern und Dienstleistern als wichtigste Branchenplattform etabliert.
Prof. Dr. Birgitta Wolff
Ministerin
für Wissenschaft
und Wirtschaft
"Sachsen-Anhalt ist ein wirtschaftlich dynamisches Bundesland mit überdurchschnittlichen Wachstumsraten...
Kontakt
Geschäftsführer
Dr. Carlhans Uhle
Tel:+49 (0) 391 568 99 0
Sachsen-Anhalt im Film
Intersolar Europe 2012
transport logistic 2012
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