Investieren in Sachsen-Anhalt
Die Investitions- und Marketinggesellschaft mbH ist die Ansiedlungs- und Marketingagentur Sachsen-Anhalts. Wir begleiten Sie als Partner - bei der Standortsuche, bei Förder- und Finanzierungsfragen, im Umgang mit Behörden und bei allen Fragen der Projektrealisierung. Unser Service ist vertraulich und kostenfrei.
Als Dienstleister im Auftrag des Ministeriums für Wissenschaft und Wirtschaft vermarkten wir außerdem den Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort Sachsen-Anhalt und entwickeln touristische Konzepte.
Beste Lage

Wir öffnen Ihnen kurze Wege - die Märkte in ganz Europa sind von hier aus ideal zu erreichen.
Ideale Perspektiven

Politische Stabilität und eine gute Förderstruktur machen in Sachsen-Anhalt Investitionen lohnend und sicher.
Hohe Potenziale

Motiviertes und gut ausgebildetes Fachpersonal, moderate Arbeitskosten und ein exzellentes wissenschaftliches Umfeld sorgen hier für einen Standort mit Qualität.
Exzellente Logistik

Ob auf dem Land, zu Wasser oder in der Luft - modernste Verkehrswege sind hier die schnelle Verbindung zu Beschaffungs- und Absatzmärkten.
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Nachrichten
Der Magdeburger Förderanlagenspezialist FAM ist eines der Unternehmen aus dem Land, das in China bereits Fuß gefasst hat. FAM verkauft etwa 85 Prozent seiner Produkte ins Ausland. Weltweit hat der exportstarke Betrieb, der beispielsweise Kohlekraftwerke oder Hafenanlagen ausrüstet, 12 Tochterunternehmen, seit 2009 auch in China. Deren Geschäftsführer, Dr. Jianguo Hong, spricht von einer rasanten Entwicklung des China-Geschäfts, die sich fortsetzen werde.
Dr. Jianguo Hong hat FAM Förderanlagen Magdeburg eine zweite Bedeutung gegeben. Er schuf eine Botschaft, die in China gut ankommt: „FAM - Flexibility And More“. In Asien schätzt man deutsche Tugenden – Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit, Disziplin. Aber wer erfolgreich sein möchte im „Reich der Mitte“, muss auch flexibel sein, schnell reagieren, spezielle Kundenwünsche berücksichtigen können, meint Dr. Hong. „Wir zäumen das Pferd nicht von hinten auf“, erklärt er. Erst wenn Erfolge am Markt erkennbar sind und ein Projekt akquiriert wurde, wird entschieden, ob FAM ein Tochterunternehmen gründet, eine Repräsentanz eröffnet oder eine Kooperation eingeht. So war es in Kanada, Chile oder Russland. Genauso hat der heutige Geschäftsführer von FAM China das China-Geschäft der Firma aufgebaut: „Das Risiko muss kalkulierbar sein, ein schrittweises moderates Wachsen ist wichtig.“
Vor sechs Jahren eröffnete der Förderanlagenspezialist ein Büro in China, drei Jahre später wurde in Peking die „FAM Material Handling Technology Co. Ltd.“ gegründet. „Eine Aufbauphase verlangt überall auf den Märkten hundertprozentigen Einsatz“, sagt Dr. Hong. „China war für FAM damals ein unbeschriebenes Blatt.“ Der Sprung auf den Markt gelang im Doppelpack.
Zwei FAM Produkte, die Kompaktkugelmühle und die Hammermühle, schafften den Durchbruch. In Kohlekraftwerken machte sich das sachsen-anhaltinische Unternehmen damit einen guten Namen. „Viel Kraft und Mühe“, hätten sie in die beiden Produkte investiert, sagt Dr. Hong. Es hat sich gelohnt: FAM verkaufte inzwischen in China große Förderanlagen für den Tagebau und für Schüttgutlagerplätze. Das Land ist jedoch nicht nur ein Absatzmarkt. „Wir kaufen in China auch Ausrüstungen ein“, erklärt der Geschäftsführer, der bis zu zehn Mal im Jahr zwischen beiden Ländern pendelt.
Für fördertechnische Anlagen, die nach China exportiert werden, liefert das sachsen-anhaltinische Unternehmen die funktionsbestimmenden Maschinen und Geräte. Stahlbaukonstruktionen werden jedoch vor Ort gefertigt. Damit verbinden sich zwei Vorteile, sagt Dr. Hong. Ein aufwändiger, kostspieliger Transport der riesigen Stahlträger entfällt, und chinesische Firmen werden in den Prozess einbezogen. „Die Zusammenarbeit sichert uns eine große Akzeptanz auf dem Markt“, weiß der Geschäftsführer.
Deutsche Produkte genießen ein großes Vertrauen in China, sagt Dr. Hong. „Wir verkaufen Anlagen und Maschinen in China, die wiederum für Endkunden in anderen Ländern bestimmt sind.“ So entsteht eine Eigendynamik, die bei FAM dazu führte, dass sich die chinesische Tochter erfolgreich etabliert hat. Elf Mitarbeiter sind inzwischen dort beschäftigt, die Aufträge machen häufig keinen Umweg über den Stammsitz in Magdeburg, sondern kommen direkt ins chinesische Unternehmen. Vor allem in den zurückliegenden drei Jahren hat sich das Geschäft in China rasant entwickelt, meint Dr. Jianguo Hong. Der 49-jährige studierte Kraftwerk-Techniker, dessen Vorname wörtlich übersetzt „der das Land aufbaut“ bedeutet, träumte einst davon, in einer Firma zu arbeiten, in der Pionierarbeit erwünscht ist. „Ich wollte den Prozess der Entwicklung miterleben“, sagt er.
Für Dr. Hong, der in China und Deutschland studiert hat, sind beide Länder miteinander verknüpft. „China ist meine Heimat, Deutschland mein Zuhause“, sagt er. Das soll auch so bleiben. „China“, sagt er, „wird in den nächsten Jahren als wichtiger Markt eine noch größere Rolle spielen.“ Und noch etwas beobachtet er: „Viele chinesische Firmen wollen in Deutschland investieren. Wer künftig auf der Welt wirtschaftlich mitmischen möchte, sollte das im Blick behalten.“
Das Softwarehaus unterhält in Salzwedel ein Entwicklungszentrum und ein Support-Center. In beiden Bereichen soll die Beschäftigtenzahl von derzeit insgesamt 60 Personen weiter erhöht werden. ADDISON zählt zu den 20 größten Softwarehäusern in Deutschland und ist Teil von Wolters Kluwer, einem der weltweit größten Wissens- und Informationsdienstleister mit einem Umsatz von 3,4 Mrd. Euro und rund 19.000 Mitarbeitern in über 40 Ländern (an der Amsterdamer Börse gelistet).
Seit zehn Jahren ist ADDISON am Standort Salzwedel präsent. Schwerpunkte der Aktivitäten sind Softwareentwicklung und Support für die Produktlinie AKTE, eine führende Softwarelösung für Steuerberater, die in rund 2.500 Kanzleien in Deutschland im Einsatz ist. Die AKTE-Software deckt das gesamte in einer Steuerkanzlei geforderte Anwendungsspektrum ab - vom Kanzleimanagement über Finanzbuchhaltung, Jahresabschluss, Steuererklärungen und Lohnabrechnung bis zu Auswertungen und Datenanalysen. Hauptaufgabe des Entwicklungszentrums ist die Wartung und Weiterentwicklung der AKTE-Software. Darüber hinaus sind die Salzwedeler Softwareexperten an der Entwicklung des ADDISON Online-Portals beteiligt. Dabei handelt es sich um eine so genannte Cloud-Lösung. Bei diesem innovativen Softwarekonzept nutzen die Anwender Programme und Daten, die im Internet - in der Cloud (Wolke) - gespeichert sind. Gerade für die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Nutzergruppen bieten sich dadurch erhebliche Vorteile. Mit dem ADDISON Online-Portal wird für alle Produktlinien eine neue Online-Plattform im Internet zur Verfügung gestellt, über die Steuerberater, ihre Mandanten, mittelständische Unternehmen, Behörden und Institutionen effizient und sicher kommunizieren und zusammenarbeiten können.
Von Salzwedel aus wird zentral der Support für alle AKTE-Anwender geleistet. Innerhalb der ADDISON-Gruppe nimmt das Salzwedeler Support-Center eine Vorbildrolle bei der Umsetzung eines modernen Support-Konzepts für die gesamte Unternehmensgruppe ein. Durch den zentralen Support wird sichergestellt, dass Support-Anfragen schnell bearbeitet werden sowie die Erreichbarkeit und die Qualität der Hotline auf gleichmäßig hohem Niveau sind. Der Informationsaustausch zwischen den Support-Mitarbeitern erfolgt schnell und direkt, Spitzenbelastungen können gut aufgefangen werden und an zentraler Stelle steht Spezialkompetenz für sämtliche Themenbereiche unmittelbar zur Verfügung. Aufgrund der exzellenten Erfahrungen mit dem zentralen Support für die AKTE-Lösung in Salzwedel wurde damit begonnen, dieses Konzept auf eine weitere Produktlinie zu übertragen.
Die Erfolgsgeschichte von ADDISON in Salzwedel, die Anfang des Jahres 2002 mit dem Umzug in den Altmarkkreis begann, wird fortgeschrieben. Kürzlich wurde der Mietvertrag für das Gebäude in der Goethestraße um weitere fünf Jahre verlängert. Mit dem Standort sind wir sehr zufrieden, erklärt ADDISON-CEO Ralf Gärtner. Softwareentwicklung und Support erfordern eine enge Kooperation zwischen Experten, die dann die besten Erfolge bringt, wenn das Team langfristig zusammenarbeitet. Wir sind stolz darauf, dass zahlreiche Mitarbeiter bereits über zehn Jahre dabei sind. Dieses eingespielte Team von Softwarespezialisten wollen wir weiter ausbauen, sowohl in der Softwareentwicklung als auch im Support. Der Standort Salzwedel ist für uns ein fester Bestandteil unserer langfristigen Strategie, die auf Wachstum zielt.
Quelle: ddp
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Gastgeber ist die Kunststoff-Zentrum in Leipzig gGmbH in Kooperation mit dem Netzwerk Automobilzulieferer Kunststofftechnik Sachsen.














