Nordlam GmbH, Magdeburg
Brettschichtholz aus Magdeburg
Rund 50 Millionen Euro hat die Nordlam GmbH bislang in Magdeburg investiert. 1999 war die Entscheidung für den Produktionsstandort in Sachsen-Anhalt gefallen. Ausschlaggebend sei zum einen die ausgezeichnete Verkehrsanbindung gewesen, erläutert der Südtiroler Geschäftsführer Dr. Reinhold Holzer. Fast unmittelbar neben dem Betriebsgelände werden im Industriehafen der Stadt Schiffe be- und entladen. Ein eigenes Anschlussgleis ermöglicht die Nutzung der Eisenbahn als wirtschaftliches Transportmittel. Von der Autobahn A 2, die Magdeburg mit Berlin und Hannover, verbindet, sind es zudem nicht einmal fünf Minuten zu den Verladestationen von Nordlam. In wenigen Jahren wird die Verlängerung der Autobahn A 14 in Richtung Norden abgeschlossen sein. Magdeburg, die Stadt in der Mitte Europas, kann in puncto Logistik eindeutig punkten.
Auch die gute Situation bei Arbeitskräften in der Landeshauptstadt von Sachsen-Anhalt sei vorteilhaft: "Wissen Sie, in Südtirol gibt es kaum Arbeitslosigkeit", lautet seine kurze Erklärung. Hier jedoch gab es von Anfang an eine sehr großes Interesse und eine Vielzahl an Bewerbungen. Frauen und Männer mit unterschiedlichsten Ausbildungen und Werdegängen fanden bei Nordlam Anstellung und wurden speziell ausgebildet. Statt 90 Beschäftigten, wie ursprünglich geplant, stehen heute 180 in Lohn und Brot. Es wird rund um die Uhr in drei Schichten gearbeitet.
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