Existenzgründer können künftig das „Gründerzimmer“ der Industrie- und Handelskammer Halle- Dessau (IHK) nutzen. Es steht für Gründer und an einer Selbstständigkeit Interessierte offen. Diese können sich über ihr Vorhaben dort umfassend informieren. Dafür stehen über 3.000 neue Trends und Geschäftsideen in gedruckter Form und Online zur Verfügung. Auch die Existenzgründerberater der IHK stehen bei allen Fragen beratend zur Seite. Ein umfangreicher Kontaktpool zu Gleichgesinnten sowie zu Institutionen und Verbänden runden den neuen Service ab.
Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff setzt seine Innovationstour im Lande fort und besucht Donnerstag, 7. August 2014, das Institut für Mobile Systeme an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Universitätsplatz 2, Gebäude 10, 39106 Magdeburg.

Um 12.00 Uhr wird Haseloff vom Rektor der Universität, Prof. Dr. Jens Strackeljan, begrüßt. Im Anschluss wird Haseloff das Projekt Radnabenmotor vorgestellt. Gegen 13.00 Uhr ist eine Besichtigung des Radnabenmotor Prototyps und des Prüfstandes vorgesehen.


Vertreterinnen und Vertreter der Medien sind herzlich eingeladen, den Ministerpräsidenten bei seinem Besuch zu begleiten.

Zum Beginn des neuen Ausbildungsjahres 2014/15 haben im Bezirk der Industrie- und Handelskammer Magdeburg annähernd so viele Jugendliche einen Ausbildungsvertrag unterschrieben als zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahres. Per 31. Juli 2014 schlossen 2196 junge Frauen und Männer mit IHK-Mitgliedsunternehmen eine entsprechende Vereinbarung ab. Vor zwölf Monaten waren es 2209 gewesen.

Zum 31.Oktober 2014 rechnet der Geschäftsführer des IHK-Geschäftsbereichs Berufsbildung, Uwe Dalichow, mit 3200 Ausbildungsverträgen (Vorjahr: 3313). Der Anstieg zum Herbst erklärt sich unter anderem dadurch, dass Jugendliche  weiter nach einer für sie passenden Lehrstelle suchen oder sich nach Aufnahme eines Studiums doch noch für eine Berufsausbildung entscheiden.
Innerhalb der Ausbildungsberufe ist es zu deutlichen Verschiebungen gekommen. Vor allem die Metall- und Elektroindustrie sowie die Baubranche verzeichnen im gewerblichen Bereich Zuwächse. Das gilt insbesondere für die Regionen Harz und Börde. Ein wesentlicher Grund dafür liegt im hohen Engagement der Branche bei der Ausbildung des Berufsnachwuchses. Hinter dem Vorjahr zurück liegen die Ausbildungsvertragsabschlüsse in der Verkehrs- und Logistikbranche und in den kaufmännischen Berufen des Bank- und Dienstleistungssektors.
 
In der IHK-Lehrstellenbörse sind aktuell 121 offene Angebote von Ausbildungsunternehmen und 103 Ausbildungsplatzgesuche eingestellt.  

Der Studentenwettbewerb “The Fresh Connection APICS Global Student Challenge 2014″ richtet sich an Logistik-Nachwuchskräfte aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Im aktuellen Unternehmensplanspiel hatten die vierköpfigen Studententeams die Aufgabe, einen in Not geratenen Saftproduzenten wieder auf die Erfolgsspur zu bringen. Initiatoren der Veranstaltung in Deutschland, Österreich und der Schweiz (D/A/CH) sind die PMI Production Management Institute GmbH, Planegg, und das Fachmagazin LOGISTIK HEUTE, HUSS-VERLAG GmbH, München.

Die drei besten Teams aus dem Länderpool D/A/CH wurden am 24. und 25. Juni 2014 nach Frankfurt am Main eingeladen, wo sie auf der internationalen Fachkonferenz “EXCHAiNGE - The Supply Chainers” Convention” live um den Sieg kämpften. Die Studenten hatten drei Runden Zeit, um im Planspiel “The Fresh Connection” ihre Fruchtsaftfirma zum wirtschaftlichen Erfolg zu führen. Das Team der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg hat seine Chancen am besten genutzt und das Finale des Länderpools D/A/CH gewonnen.

Die beiden Teams der Hochschule München und das Team der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg setzten sich in der Hauptrunde gegen 14 weitere Hochschul-Mannschaften des Länderpools durch. Die 17 Teams, die in der Hauptrunde um die besten Resultate wetteiferten, stammen von den Hochschulen:
-Duale Hochschule Baden-Württemberg Stuttgart
-EBS Universität für Wirtschaft und Recht (Wiesbaden)
-Hochschule München
-Hochschule Pforzheim
-Kühne Logistics University Hamburg
-Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig
-Universität Leipzig
-Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
-Technische Universität Dortmund
-Technische Hochschule Wildau

Insgesamt mehr als 40 Teams am Start

Am Wettbewerb teilgenommen hatten insgesamt mehr als 40 Studententeams aus dem Länderpool Deutschland, Österreich und Schweiz. Das Länderfinale startete am 24. Juni morgens um acht Uhr und endete um 13 Uhr. In den ersten beiden Spielrunden ging es für die Teams aus Magdeburg und München darum, sich eine gute Ausgangslage für die dritte und entscheidende Runde zu erarbeiten. Um ihre Firma zu einem möglichst hohen positiven Return on Investment (ROI) zu bringen, übernahmen die Studenten die Rollen Einkauf, Produktion, Vertrieb und Supply Chain Management.

Im Länderfinale mussten sie unter Zeitdruck über mehr Parameter und Aktionen entscheiden, als bislang im Wettbewerb gewohnt. In der dritten Runde kam als zusätzliche Schwierigkeit hinzu, dass die Studenten Einkaufskonsortien bilden und auf neue Technologien setzen konnten. Dafür mussten die Teams jeweils einen Verhandlungsführer wählen und sich auf eine Vorgehensweise einigen.

Das siegreiche Team der Uni Magdeburg erhält als ersten Preis Freitickets für den 31. Deutschen Logistik-Kongress der Bundesvereinigung Logistik (BVL) e.V. vom 22. bis 24. Oktober 2014 in Berlin. Die Münchner Mannschaften durften sich als Gewinn über je eine Ausgabe des Fachbuchs “Wie Logistik unser Leben prägt” von Wolfgang Lehmacher (für Platz 2) und je ein Hörbuch “3D-Druck. Wie der 3D-Druck die Logistik verändert” aus der Reihe LOGISTIK AUDIO (für den dritten Platz) freuen.

Als bestes europäisches Hauptrunden-Team hat sich zudem Team 1 der Hochschule München für die weltweite Endrunde des internationalen Studentenwettbewerbs qualifiziert, die am 17. und 18. Oktober 2014 in New Orleans (USA) steigt. Es geht dabei um Geldpreise im Gesamtwert von 5.000 US-Dollar und den Titel “APICS TFC Student World Champion”.

Nach sechstägiger Binnenschiffsreise von Berlin über den Elbe-Havel- und den Elbe-Seiten-Kanal kam heute eine 440-Tonnen schwere Gasturbine der Siemens AG (Typ SGT5-8000H) am Hamburger Multipurpose Buss Hansa Terminal an.

Hier wird die Turbine vom Schwergutschiff MS ANNEGRET der Reederei SAL mit bordeigenen Kränen übernommen und weiter zum Kunden, dem Kraftwerk TNB Prai, nach Malaysia transportiert. Dort entsteht bis 2016 das leistungsstärkste und effizienteste gasbefeuerte Kraftwerk Südostasiens mit einer Leistung von rund einem Gigawatt und einem Wirkungsgrad von über 60 Prozent.

Am 18. Juli wurde die 13,2 Meter lange, 5 Meter hohe und 5,5 Meter breite Turbine am Siemenswerk in Berlin-Moabit durch die Berliner Hafen- und Lagerhausgesellschaft mbH (BEHALA) zuerst auf einen selbstfahrenden Modultransporter verladen. Auf dem Transporter ging es dann über die werkseigene Verladerampe am Charlottenburger Verbindungskanal auf den Schwergut-Spezial-RoRo-Leichter URSUS. So entfallen teure und unflexible Tandemhübe mit Mobilkranunterstützung. Im Schubverband mit dem Schubschiff EDDI wurde die Turbine anschließend auf den Weg nach Hamburg geschickt. Mit diesen Schwergut-Transporten auf der Binnenwasserstraße zum nächsten Umschlagpunkt in der Lieferkette werden die Straßen und Brücken auf der Strecke entlastet.

Verkehrsgeografisch liegt Hamburg für die Produzenten von Schwergut und Projektladung sehr günstig an den Hauptverkehrsachsen im Nord-Süd- und West-Ost-Verkehr. Deutschlands größter Universalhafen ist mit seinem umfangreichen Angebot an weltweiten Liniendiensten und seinen guten Hinterlandanbindungen für die Maschinen- und Anlagenbauer ein wichtiger Hub für die weltweite Seefrachtabwicklung. „Unser Buss Hansa Terminal ist ein wichtiger Umschlagplatz für Schwergut- und Projektladung in Hamburg. An unserer Anlage kann diese Art von Ladung sowohl mit unserem eigenen Umschlagequipment von der Landseite aus verladen werden, als auch mit bordeigenem Ladegeschirr der Schwergutschiffe von der Wasserseite aus. Wir würden gern noch mehr Projektgüter umschlagen,  die per Binnenschiff nach Hamburg kommen – dafür sind aber ein Ausbau und eine Instandsetzung der Infrastruktur der Binnenwasserstraßen erforderlich. Schon mit der Instandsetzung der Buhnen kann beispielsweise mit wenig Mitteln eine deutliche Verbesserung erzielt werden“, betont Heinrich Ahlers, Vorsitzender der Geschäftsführung der Buss Port Logistics GmbH & Co. KG.

Die Siemens AG nutzt regelmäßig die Binnenschifffahrt zum Transport ihrer Maschinen- und Anlagenteile. „Im Zu- und Ablaufverkehr von und nach Hamburg eignet sich der Wasserweg besonders gut für Schwerguttransporte wie den dieser Gasturbine“, sagt Michael Westhagemann, CEO Region Nord der Siemens AG. „Die Vorteile der Binnenschifffahrt liegen für uns vor allem in der hohen Transportkapazität, der Umweltfreundlichkeit und auch der Preiswürdigkeit bezogen auf die Tonnenkilometer-Leistung. Darüber hinaus sind für den Transport von besonders großer und schwerer Ladung wegen der Lichtraumprofile häufig weder die Straße noch die Schiene eine Alternative“, verdeutlicht Westhagemann.

Für Binnenschiffstransporte dieser Dimension sind jedoch entsprechende Brückendurchfahrtshöhen und Wassertiefen erforderlich. „Wir müssen für diese Transporte Sondermaßnahmen beantragen, um einen sicheren Transport zu gewährleisten. Dazu zählen unter anderem die Vollsperrung des Kanals, das Fahren in Fahrwassermitte, das Fahren bei sehr niedriger Geschwindigkeit, das Aufstauen des Wassers an der Schleuse Charlottenburg und der Verzicht auf Schleusungen während der Fahrt durch den Kanal“, erläutert Klaus-Günter Lichtfuß, Leiter der Abteilung Logistik der BEHALA. Er fordert daher eine schnelle Sanierung und den Ausbau der wasserseitigen Infrastruktur in Richtung Hamburg: „Ein neues Schiffshebewerk in Scharnebeck sowie eine Höherlegung der Henkelbrücke in Genthin würden zu einer deutlichen Erleichterung der Binnenschiffsverkehre führen. Wenn darüber hinaus auch die Standard-Wassertiefen von 4 Meter sowie Brückendurchfahrtshöhen von 5,25 Meter gewährleistet wären, könnten auch Großmotorgüterschiffe erheblich mehr Ladung auf den Binnenwasserstraßen in Richtung Hamburg transportieren“, so Lichtfuß weiter. Für den Deutschen Export spielen Maschinen- und Anlagenteile eine besonders wichtige Rolle. Bei der Wirtschaftlichkeitsbetrachtung für Investitionen in die Wasserstraßeninfrastruktur können nach Meinung von Lichtfuß bei diesen Schwerguttransporten daher nicht nur die Tonnenkilometer maßgebend sein, sondern es müsse auch die Hochwertigkeit der Güter berücksichtigt werden.

Eine Fotostrecke der Verladung und des Transports von Berlin bis Hamburg finden Sie unter www.hafen-hamburg.de/news.

Das Bundesverwaltungsgericht will seine Entscheidung zur Elbvertiefung am 2. Oktober verkünden. Das teilte das Gericht heute in Leipzig mit. Zuvor hatte der zuständige 7. Senat an fünf Tagen mündlich die Klagen der Umweltverbände BUND und Nabu gegen die Ausbaggerung des Flusses zwischen Hamburg und der Mündung in die Nordsee verhandelt. Der ursprünglich vorgesehene sechste Verhandlungstag an diesem Donnerstag werde nicht mehr benötigt, sagte eine Gerichtssprecherin.
 

Airbus auf Kollisionskurs - mit Insekten.

Flugzeug und Insektenschwärme auf Kollisionskurs: Bei Tiefflügen über Sachsen-Anhalt wollen Forscher des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) die Zusammenhänge zwischen den Insekten und dem Spritverbrauch in der Luft genauer untersuchen. Wie das DLR am Dienstag in Köln mitteilte, wird zunächst bis Freitag um den Flughafen Magdeburg-Cochstedt bei passendem Wetter der DLR-Airbus A320 ATRA im Tiefflug über der Region zu sehen sein.

Daten für neue Flugzeugmodelle

Das DLR-Forschungsflugzeug Airbus 320 ATRA zieht über Sachsen-Anhalt seine Kreise.

Wie DLR-Sprecher Falk Dambowsky sagte, werden Strömungsexperten bei den Flügen die Verunreinigungen durch Insekten und den damit zusammenhängenden Treibstoffverbrauch untersuchen. Ziel sei es, viele Daten zu sammeln, die nach der Auswertung für den Bau neuer Flugzeugmodelle verwendet werden. Die Experimente seien vor allem für neue Tragflächen wegweisend, sagte Dambowsky: "Die Flugzeuge der Zukunft sollen eine glatte Oberfläche haben und Treibstoff sparen. Jedes tote Insekt steht dem entgegen." Doch es gehe bei dem mehrtägigen Flugmanöver nicht nur um Insekten. Auch Entwicklungen an Assistenzsystemen für Piloten und Aerodynamikexperimente stünden auf der Agenda, erklärte der DLR-Sprecher.

Sonne und warme Temperaturen

Nach Angaben von Dambowsky sind viel Sonne und warme Temperaturen die besten Bedingungen für die Tiefflüge. "Da bekommen wir die meisten Insekten ab", sagte er. Der Forschungsairbus werde maximal 3.000 Meter Höhe erreichen und immer wieder Starts und Landungen simulieren.

 

(Quelle: MDR)

Ganz im Gegensatz zum Vorjahr, als fast zur gleichen Jahreszeit die Elbanlieger mit dem Hochwasser zu kämpfen hatten, ist die Elbe momentan von Niedrigwasser betroffen.

Diese Situation führt zu massiven Einschränkungen für die Binnenschifffahrt. Bei Niedrigwasser können die Binnenschiffe weniger Ladung transportieren und sind nicht ausgelastet. Anfang Juli stand der Schifffahrt im Bereich zwischen Elster- und Saalemündung eine  Fahrrinnentiefe von nur 1,25 Meter  zur Verfügung. Das sind etwa 40 Zentimeter  weniger  als in dieser Jahreszeit üblich. Um voll abgeladen fahren zu können, benötigen Binnenschiffe eine Fahrrinnentiefe von mehr als zwei Meter. Ein Wert, der durchschnittlich vier Monate im Jahr zur Verfügung steht. Die reduzierte Abladung der Binnenschiffe stellt für Verlader und Operateure eine große Beeinträchtigung und damit auch eine logistische Herausforderung dar.

Während das Niedrigwasser für zahlreiche Verlader aus Industrie und Handel vor allem zu Kostensteigerungen führt, weil zum Teil auf andere Verkehrsträger ausgewichen werden muss, besteht vor allem für Produzenten von Großkomponenten des Maschinen- und Anlagenbaus nahezu keine Alternative, um ihre Güter mit anderen Verkehrsträgern als dem Binnenschiff zu transportieren. Peter Ziegler, Geschäftsführer der Hafenbetrieb Aken GmbH: „Selbst Kunden aus Thüringen sind auf die Anbindung über unseren Hafen an das europäische Wasserstraßennetz und damit dem Welthandel angewiesen. Noch schlimmer als die Niedrigwasserproblematik sind fehlende Konzepte für die Zukunft der Wasserstraße Elbe.“

„Die schwankenden Wasserstände auf der Elbe sind kein neues Phänomen, sondern finden seit Jahrhunderten statt. Allerdings fehlt aufgrund der ausstehenden Kategorisierung des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) die Investitionssicherheit für Binnenschiffer, so dass die Anzahl der Elbschiffe weiter abnimmt“, erläutert Stefan Kunze, Elbe Allianz e.V. Obwohl die Elbe als internationale Wasserstraße von europäischer Bedeutung in das TEN-T Netz der Europäischen Union aufgenommen ist, wurde  sie bisher als einziger bedeutender deutscher Fluss noch nicht durch das BMVI kategorisiert. „Momentan wird versucht, mit einem Gesamtkonzept Elbe die unterschiedlichen Nutzungsbelange der Elbe, wie z.B. Umwelt- und Hochwasserschutz, Wasserwirtschaft, Tourismus sowie Verkehr, zu einem Gesamtkonzept zusammenzuführen. Auf der Basis dieses Gesamtkonzeptes sollen dann die Unterhaltungsziele definiert werden“, ergänzt Kunze.

Für Stefan Kunze, der auch als Repräsentant von Hafen Hamburg Marketing entlang der Elbe den engen Kontakt zur Wirtschaft und den Interessenverbänden pflegt, ist unbestritten, dass die Elbe  sicherlich nie so stabile Abladeverhältnisse wie ein Kanal aufweisen wird. In Richtung Verlader aus der Wirtschaft, der Häfen und Binnenschifffahrt in der Elbregion sollte seiner Auffassung nach dringend eine verlässliche Aussage zum Status und der Ertüchtigung der Elbe als Wasserstraße durch die politisch Verantwortlichen erfolgen.

„Planbare Binnenschifffahrt auf der Elbe ist die Basis für nachhaltige Transportkonzepte, die zum Auffangen des Transportwachstums alternativlos sind“, führt  Heiko Loroff, Geschäftsführer der Sächsischen Binnenhäfen Oberelbe GmbH aus. „In unserem trimodalen Containerterminal Riesa können wir eine dynamische Entwicklung sowohl per Bahn als auch per Binnenschiff feststellen. Das Umschlagwachstum kann durch die Bahn alleine allerdings nicht aufgefangen werden“, ergänzt Loroff.

In einer aktuellen Untersuchung des Freistaates Sachsen und der Freien und Hansestadt Hamburg zu Entwicklungstrends im Verkehr zwischen beiden Bundesländern wird davon ausgegangen, dass sich bei Einbeziehung der Transitverkehre  nach Südosteuropa  die Transportmenge  bis 2030 fast verdoppeln wird. „Bereits heute sind die wesentlichen Bahnverbindungen nach Hamburg sehr gut ausgelastet“, sagt Loroff. „Wir haben mit der Elbe aber einen Transportweg, der ohne Großinvestitionen noch deutlich besser für den Gütertransport genutzt werden könnte.“

Die oft angesprochene Ausweichmöglichkeit über den Elbe-Seiten-Kanal stellt für die Häfen oberhalb Magdeburgs, aber auch zwischen Magdeburg und Lauenburg, keine Alternative dar. Michael Beyer, Geschäftsführer der  ElbePort Wittenberge GmbH, dazu: „Mit Aufnahme unserer Geschäftstätigkeit Ende 2009 konnten wir unseren Hafen als Logistikzentrum in der Prignitz erfolgreich entwickeln. Durch die fehlende Transportsicherheit auf der Elbe haben wir jedoch immer wieder Akzeptanzprobleme für neue Transportmodelle und häufig müssen wir für unseren Kunden aufwändige Ersatzlösungen anbieten.“

Jungfernfahrt am 17. Juli 2014 im Rahmen des Schaufenster-Projekts für Elektromobilität „KV-E-Chain“.

Am Donnerstag, dem 17. Juli 2014, findet um 10.00 Uhr auf dem Gelände des Berliner Westhafens in Halle 1 die Jungfernfahrt des bislang größten Elektro-LKW mit Straßenzulassung statt. Dazu sind Sie als Medienvertreter herzlich eingeladen.

Das Fahrzeug der Berliner Hafen- und Lagerhausgesellschaft mbH (BEHALA) wird im Rahmen des Projektes KV-E-Chain als Schaufenstervorhaben für Elektromobilität auf Berliner Straßen betrieben. KV-E-Chain wurde von der Technischen Hochschule Wildau initiiert, die auch  Konsortialführer des Projektes ist.

Fachliche Ansprechpartner für fachliche Rückfragen:

Technische Hochschule Wildau
Philip Michalk
Forschungsgruppe Verkehrslogistik
Tel. +49 3375 508 201
michalk@th-wildau.de

Ansprechpartner für die Medien:

Technische Hochschule WildauDipl.-Ing. Bernd SchlütterKommunikation und MedienTel. +49 3375 508-340Mobil +49 170 9645292bernd.schluetter@th-wildau.de

- Franzose verantwortet neben Skandinavien nun auch die DACH-Länder- Umsetzung der Strategie 2020 steht im Fokus

DHL Supply Chain hat Benoit Dumont als neuen CEO Germany & Alps berufen. Seit dem 1. Juni 2014 ist er für den Ausbau und die Führung des Geschäfts in Deutschland, Österreich und der Schweiz (DACH) verantwortlich. Darüber hinaus übt er weiterhin seine bisherige Rolle als CEO Nordics aus. Er berichtet direkt an Paul Graham, CEO DHL Supply Chain Europa, Naher Osten und Afrika und COO DHL Supply Chain.

"Benoit Dumont bringt über 20 Jahre Berufserfahrung aus der Logistikbranche mit und hat unser Geschäft in Skandinavien sehr erfolgreich ausgebaut. Mit seiner umfassenden internationalen Erfahrung und seiner Kompetenz im Bereich Operations sind wir uns sicher, dass er der Richtige ist, die neue Konzernstrategie 2020 auch in Deutschland und den Alpenländern erfolgreich umzusetzen", unterstreicht Paul Graham.

Der 41 Jahre alte Benoit Dumont arbeitete unter anderem für das Zentrum für Logistik und Unternehmensplanung in Berlin und bei McKinsey, bevor er vor mehr als zehn Jahren zu Deutsche Post DHL kam. Er begann als Logistics Engineer und Management Consultant unter anderem mit Projekten bei EuroExpress und Danzas und ging 2004 in die Operations-Leitung von DHL Express. 2009 wechselte er zu Supply Chain und verantwortete dort die Operations Excellence-Funktion für Europa. Mit Beginn des Jahres 2012 übernahm er schließlich die Verantwortung für die DHL Supply Chain Region Nordics, die die Länder Schweden, Norwegen, Finnland und Dänemark umfasst.

Benoit Dumont spricht Französisch, Englisch und Deutsch und wird aus Bonn heraus an der Umsetzung der Konzernstrategie 2020 bei DHL Supply Chain Germany & Alps und Nordics arbeiten.





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