Investieren in Sachsen-Anhalt

Die Investitions- und Marketinggesellschaft mbH ist die Ansiedlungs- und Marketingagentur Sachsen-Anhalts. Wir begleiten Sie als Partner - bei der Standortsuche, bei Förder- und Finanzierungsfragen, im Umgang mit Behörden und bei allen Fragen der Projektrealisierung. Unser Service ist vertraulich und kostenfrei.

Die Investitions- und Marketinggesellschaft mbH (IMG) ist die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Sachsen-Anhalts.

Als Dienstleister im Auftrag des Ministeriums für Wissenschaft und Wirtschaft vermarkten wir den Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort Sachsen-Anhalt und entwickeln touristische Konzepte. Die Ansiedlung von Unternehmen im Land Sachsen-Anhalt wird aktiv von der IMG begleitet und unterstützt. Zum Anderen betreut die IMG im Auftrag des Landes die hier ansässigen Unternehmen.

 

Beste Lage

Wir öffnen Ihnen kurze Wege - die Märkte in ganz Europa sind von hier aus ideal zu erreichen.

 

Ideale Perspektiven

Politische Stabilität und eine gute Förderstruktur machen in Sachsen-Anhalt Investitionen lohnend und sicher.

Hohe Potenziale

Motiviertes und gut ausgebildetes Fachpersonal, moderate Arbeitskosten und ein exzellentes wissenschaftliches Umfeld sorgen hier für einen Standort mit Qualität.

 

Exzellente Logistik

Ob auf dem Land, zu Wasser oder in der Luft - modernste Verkehrswege sind hier die schnelle Verbindung zu Beschaffungs- und Absatzmärkten.

 

Standortdatenbank

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Nachrichten aus Sachsen-Anhalt

Die Wiege von Handschuhkästen, Zierleisten oder Airbagabdeckungen für PKW liegt in der Altmark. Etwa 200 Kunststoffteile sind im Innenraum eines Fahrzeugs verbaut. Gerade die Elemente, die ständig sichtbar sind, gehören für deren Hersteller zu den besonderen Herausforderungen.
„Mercateo“ baut seinen online-Marktplatz weiter aus.

Das anhaltische Köthen lockt Besucher aus aller Welt in die einstige Fürstenstadt. In der Musikwelt ist es Bach-Stadt berühmt. Die Lehre der Homöopathie hat mit Dr. Samuel Hahnemann hier ihren Ursprung. Vogelkundler kennen Köthen als Geburtsstadt des Ornithologen Johann Friedrich Naumann. Eine innovative Idee der Neuzeit geht von einem „Kaufmann“ aus: Das Handelsunternehmen Mercateo, vom lateinischen „Mercator“ abgeleitet, hat über eine Million Kunden. Die kaufen alle auf dem online-Marktplatz ein – zum Glück möge man meinen, angesichts des beschaulichen Marktplatzes in dem 28.000-Einwohner-Städtchen. Gleichsam zum Glück seiner Bewohner und der des Umlandes hat Mercateo allein an diesem Standort über 200 Arbeitsplätze geschaffen und will weiter expandieren.

Weithin sichtbar leuchtet das rote Mercateo-Logo am denkmalgeschützten Gebäude der einstigen Kaffeerösterei von Köthen. „Es hätte nicht unserer Firmenphilosophie entsprochen, auf die Grüne Wiese zu ziehen“, sagt Lars Schade, einer der fünf Geschäftsführer des Handelsunternehmens. Der 46-Jährige will sich bei seiner Arbeit wohlfühlen – seinen Angestellten gönnt er das auch: Die Räume eröffnen nach innen und außen einen Blick ins Weite und lassen das Gefühl der Freiheit zu. Inspiration gibt es an Kaffee-Theken als Orte für Begegnung und Austausch; Motivation durch Anerkennung. In der betriebseigenen Küche sorgt ihr Lieblingsitaliener aus der Pizzeria um die Ecke für Mittagspausen mit Urlaubsgefühl. 2008 war die Mercateo Service GmbH von der sachsen-anhaltischen Landesregierung zum „Unternehmen des Monats“ gekürt worden.

„Mercateo“, erzählt Schade, „begann 1999 in München als klassisches Startup-Unternehmen, den Handel zu revolutionieren. Die Idee vom Handel über eine elektronische Beschaffungsplattform hatten die Gründer aus den USA mitgebracht. “Die Idee hinter der Idee: Vor allem den kleinen und mittelständischen Unternehmen soll der unübersichtliche Beschaffungsmarkt transparent gemacht sowie Auswahl und Einkauf erleichtert werden.

2004 hatte Mercateo sein gesamtes operatives Geschäft an den Standort Köthen verlegt und dort die Mercateo Services GmbH gegründet. „Bewusst haben wir uns gegen den Trend und nicht für eine Metropole wie Berlin entschieden. „Uns sind schnelle Entscheidungen auf kurzen Wegen wichtiger als die Adresse in einer Weltstadt. Auch das persönliche Gefühl des Willkommenseins, wie wir es in Köthen empfinden, gefällt uns“, sagt Lars Schade und macht auf die Hochschule Anhalt aufmerksam. Von der Forschung und den Experten vor allem im Fachbereich Informatik profitiert sein Unternehmen. Auch von der engagierten Unterstützung seitens des Bürgermeisters – damals bei der Ansiedlung und seitdem beim Wachsen.

Mercateo handelt mit allem, was Unternehmen benötigen an Geräten, Werkzeugen und Utensilien bis hin zu Waren des täglichen Bedarfs. Lars Schade beschreibt ein Beispiel: Hinter dem Oberbegriff „Sicherheitshandschuh“ stehen zig Hersteller von speziellen Produkten für den Laboranten, den Fleischer, für den Gärtner, den Bauarbeiter. Ob kleiner Handwerksbetrieb oder großes Unternehmen, wer speziell „seinen“ Handschuh im Internet sucht und vielleicht auch Kosten sparen will, braucht wegen der wachsenden Vielfalt und Unüberschaubarkeit viel Zeit. „Oder er benutzt die Beschaffungsplattform von Mercateo. Wir haben eine eigene webbasierte Software entwickelt. Die filtert das Sortiment bedarfsorientiert und lenkt den Kunden mittels einzigartiger Suchfunktionen zeitsparend und zielsicher zum gewünschten Artikel“, sagt Geschäftsführer Schade.

18 Millionen Artikel von 17.000 Herstellern werden gegenwärtig auf der Beschaffungsplattform angeboten. Inzwischen wüssten auch große Unternehmen wie der Energiekonzern RWE die Vorteile des B2B-Geschäfts auf dem online-Marktplatz von Mercateo zu schätzen, sagt Schade. „Sie haben für ihre verschiedenen Bestellungen vom Druckerpapier über Leuchtmittel oder Akku-Schrauber bis zum Großgerät nur einen Ansprechpartner, brauchen nur eine Bestellung aufzugeben. Und jeder Kunde kann den Warenkorb seinen Vorstellungen über Preis und Lieferzeit optimieren. Viel IT steckt dahinter“, lobt der Mercateo-Geschäftsführer seine Programmierer.

Handel bedeutet kaufen und verkaufen. „Auf unserer elektronischen Plattform können sich vor allem die kleinen und mittleren Betriebe neue Märkte erschließen – sogar international, da unsere Großkunden Global Player sind und Mercateo mittlerweile über die Grenzen von Deutschland hinaus Standorte eröffnet hat“, verweist Schade auf die Chance zur Umsatzsteigerung durch die Anbindung an Mercateo. Betriebe aus Sachsen-Anhalt haben sie genutzt, die Werkzeug Schultze GmbH aus Schönebeck zum Beispiel. Steffen Schultze handelt mit Elektro- und Handwerkzeug, mit Fertigungstechnik und Transportgeräten. „Seit 2010 sind wir auf der Plattform von Mercateo vertreten und haben inzwischen Kunden in Großbritannien, Irland, Frankreich, Polen und in den Niederlanden“, sagt Schultze. Ähnlich erfolgreich ist BauPunkt Hain aus Lutherstadt-Eisleben. Seit 2005 ist Michael Hain bei Mercateo platziert und kauft Werkzeuge und Baugeräte mittlerweile auch über Deutschlands Grenzen hinaus.

Wieder einmal zieht von Köthen aus eine Erfolgsgeschichte in die Welt. „Obwohl wir damals mit wenigen Leuten hierherkamen, hat man in Köthen an unsere Idee geglaubt“, Lars Schade blickt optimistisch in die Zukunft des Unternehmens an diesem Ort.

Autorin:Kathrain Graubaum
BU: Mercateo-Geschäftsführer Lars Schade (rechts) im Gespräch mit seinem Pressesprecher Tom Schoener und Kerstin Hahn aus dem Officemanagement.

Kontakt:
Mercateo Services GmbH
Museumsgasse 4-5
06366 Köthen
www.mercateo.com

 

In Sachsen-Anhalt gibt es seit kurzem den Cluster Medizin- und Gesundheitstechnik. Damit soll vor allem das Potential für die Zusammenarbeit von Unternehmern und Wissenschaftlern verstärkt befördert und genutzt werden. Ingenieurtechnik, Naturwissenschaft und Medizin spielen in Sachsen-Anhalt eine große Rolle – und die soll weiter herausgestellt werden, national und international, sagt Clustermanager Dr. Frank Fleischer von der tti Magdeburg GmbH, die im Auftrag des Ministeriums für Wissenschaft und Wirtschaft das Clustermanagement übernommen hat. Ein Gespräch über Ziele, Herausforderungen und eine Branche, die neue Impulse bekommt und auch gibt.

Was ist der Cluster Medizin- und Gesundheitstechnik Sachsen-Anhalt?
Dr. Frank Fleischer: Der Cluster Medizin- und Gesundheitstechnik ist ein Verbund aus Unternehmen der Region, die im Bereich Medizintechnik tätig sind oder sich künftig dort betätigen wollen. Die Medizintechnik gehört zum Bereich Gesundheit und Medizin, der einer der fünf Leitmärkte der neuen Innovationsstrategie des Landes Sachsen-Anhalt ist. Bereits heute gehört Sachsen-Anhalt zu einem wichtigen Standort bei der Entwicklung und Herstellung innovativer medizintechnischer Produkte. Durch die Clusterbildung wird noch einmal herausgestellt, dass unser Bundesland ein enormes Potential für die Interaktion von Unternehmen und Wissenschaftlern im Bereich der Ingenieurtechnik, Naturwissenschaft und Medizin bietet.

Wer gehört zum Cluster?
Aktuell gehören dem Cluster 16 Unternehmen beziehungsweise Vereine, eine Hochschule, zwei Forschungseinrichtungen und eine Universitätsklinik an. Mit diesen Partnern haben wir gemeinschaftlich in die Bildung des Clusters gestartet. Ziel ist es natürlich, möglichst umgehend zahlreiche weitere Marktteilnehmer zu integrieren.

Welche Aufgaben hat der Cluster?
Er soll im Bereich Medizintechnik tätige Unternehmen mit Kooperationspartnern aus Wirtschaft und Wissenschaft zusammenführen. Das Ziel ist die Stärkung von Innovationsfähigkeit, Attraktivität und Wettbewerbsfähigkeit der Medizintechnik im Land durch eine Intensivierung des Wissenstransfers und der Innovationstätigkeit. Die Vernetzung von Unternehmen und Forschungseinrichtungen soll die Entwicklung verbesserter und neuer Diagnose- und Therapiemethoden sowie medizintechnischer Ausrüstung anstoßen.

Welche kurz- und langfristigen Ziele verfolgen Sie?
Unser Bestreben ist es, der heimischen Medizintechnikbranche, durch die Kombination aus medizinischer Forschung und ingenieurtechnischer Umsetzung viele neue Impulse auf zahlreichen Handlungsfeldern zu geben. Da ist zunächst der Bereich Marktkommunikation, wo es um die überregionale Vermarktung des Medizintechnikstandortes Sachsen-Anhalt geht. Außerdem geht es um die Darstellung der Leistungsfähigkeit der Branchenunternehmen und ausgewählter relevanter Wissenschaftsbereiche. Dies begleiten wir durch die Unterstützung der nationalen und internationalen Marktpräsenz der Unternehmen und den Absatz fördernde Maßnahmen, wie den Ausbau der Zusammenarbeit mit lokalen Gesundheitseinrichtungen.

Einen wesentlichen Schwerpunkt bildet die Technologieentwicklung, die wir mit der Errichtung von Technologieplattformen initiieren wollen. Ziel ist die Integration von externem Wissen und neuen Technologien in regionale Unternehmen der Medizintechnikbranche. Auch durch den Ausbau eigener Entwicklungsaktivitäten in den Unternehmen sowie Erhöhung der Fertigungstiefe wollen wir bereits kurzfristig eine Stärkung der industriellen Basis durch Produktionserweiterungen erreichen.

Mittel- bis langfristig soll die Arbeit des Clusters zur Entwicklung neuer Produkte führen. Dafür sind der Aufbau stabiler beziehungsweise die Vertiefung vorhandener Forschungs- und Entwicklungskooperationen zwischen Unternehmen und Forschungseinrichtungen notwendig. Schließlich bietet der Cluster Unterstützung bei nationalen und internationalen Technologietransfers sowie Unternehmensgründungen im Forschungsumfeld.

Wie wird sich die Branche in Sachsen-Anhalt weiter entwickeln?
Damit die Medizintechnikunternehmen aus Sachsen-Anhalt ihrem Ruf als Innovationsführer auf dem Weltmarkt weiterhin gerecht werden können, sind zahlreiche Herausforderungen zu meistern. So gilt es insbesondere die Effektivität von Forschung und Entwicklung zu steigern, Entwicklungszeiten zu verkürzen, die Investitionstätigkeit am Standort zu erhöhen und für innovative Medizintechnikprodukte mit einem entsprechenden Patientennutzen den schnellen Zugang zu dem regulierten und zum privat-finanzierten Markt sicherzustellen.

Die hiesige Medizintechnik mit ihrer hohen Innovationsfähigkeit wird dabei den Wandel der Versorgungskonzepte aktiv mitgestalten sowie Qualität und die Effizienz des Ressourceneinsatzes im Gesundheitssystem weiter verbessern helfen. Damit bleibt diese Branche ein wichtiger Wachstumsmotor der regionalen Wirtschaft.

Wer kann sich mit welchen Anliegen an Sie wenden?
Jeder an Netzwerkbildung und Innovationsmanagement interessierte Marktteilnehmer ist uns willkommen. Gerne unterstützen wir dabei, Entwicklungstrends zu identifizieren und Potentiale der anwendungsorientierten Forschung und des Wissens- und Technologietransfers unter Einbeziehung von Experten aus der Industrie, Wissenschaft und Medizin zu sondieren. Auch Markt- und Patentrecherchen, Analyse von Verwertungschancen sowie die Erarbeitung einer Stärken-Schwächen-Analyse sowie eines Chancen-Risiken-Profils zählen zu unserem Angebot. Selbstverständlich koordinieren wir zu konkreten Innovations- und Technologietransferansätzen Gespräche zwischen regionalen und überregionalen Unternehmen. Schließlich bieten wir Fachveranstaltungen, Unternehmensworkshops und Fachexkursionen, um einen überregionalen Erfahrungsaustausch zu ermöglichen.

Autorin: Manuela Bock
Foto: privat
Bildunterschrift: Dr. Frank Fleischer

Kontakt
Telefon:   +49 (0) 391/7 44 35 45
Fax: +49 (0) 391/7 44 35 11
ffleischer@tti-md.de
www.tti-md.de

Veranstaltungen in Sachsen-Anhalt

Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) schätzt ein, dass sich der Auslandsumsatz der deutschen Dienstleistungswirtschaft auf dem Weltmarkt seit der Jahrtausendwende verdoppelt hat. Für 2014 wird ein Umsatz von 220 Milliarden Euro in diesem Segment erwartet.

Ein erfolgreicher Gang ins Ausland muss sorgfältig vorbereitet werden, damit die finanzielle Absicherung und das Vertrags- und Umsatzsteuerrecht ebenso wenig zum Stolperstein werden, wie die unterschiedlichen Vorschriften für Arbeitnehmerregistrierung, Zertifizierung oder Arbeitsschutz. Auch soziokulturelle Besonderheiten in den Zielmärkten müssen beachtet werden.

Der 6. Mitteldeutsche Exporttag will Anregungen für einen erfolgreichen Dienstleistungsexport geben. Unter anderem werden Ihnen Unternehmen aus der Region von ihren praktischen Erfahrungen berichten.

Die Veranstaltung ist kostenfrei, aber anmeldepflichtig.

Das Mitteldeutsche Logistikforum wird seit dem Jahr 2006 in Leipzig jährlich organisiert. Das Ziel der Veranstaltung ist die stärkere Vernetzung der Logistikakteure und -unternehmen im Raum Mitteldeutschland. In diesem Jahr findet das 9. Mitteldeutsche Logistikforum am 17. und 18. September 2014 in der Universität Leipzig statt.

Im Rahmen mehrerer paralleler Vortragsreihen stellen Referenten aus dem Raum Mitteldeutschland neue Themen und Projekte der regionalen Logistikbranche vor.

Kontakt
Geschäftsführer
Dr. Carlhans Uhle
Tel:+49 391 568 99 0
Folgen Sie uns auf Twitter: @IMG_ST
Hugo-Junkers-Preis 2014
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