ChemiePark Bitterfeld Wolfen GmbH

Über 28 Kilometer ziehen sich Rohrbrücken durch das Gelände des Chemieparks Bitterfeld-Wolfen. Die Verbundstruktur ist charakteristisch für den Standort, der geprägt ist durch die Chlor-, Phosphor-, Farbstoff-, Pharma- und Hightech-Chemie.

Ohne Gefahrguttransporter über Straßen oder Schienen schicken zu müssen, gelangen die Rohstoffe zu den Abnehmern. Vorteil: Das funktioniert sicher und preiswert. Seit 2001 flossen rund 230 Millionen Euro in diese Infrastruktur und circa 100 Mio. Euro in Immobilien. Parallel investierten die Unternehmen am Standort über 1,5 Mrd. Euro.

Rund 360 Firmen schätzen inzwischen die Synergie-Effekte. Der Komplex gliedert sich nicht nur in das klassische mitteldeutsche Chemienetzwerk ein, sondern ist zentraler Bestandteil des ECRN (European Chemical Regions Network), eines gesamteuropäischen Chemie-Netzwerks unter Vorsitz des sachsen-anhaltischen Wirtschaftsministers Dr. Reiner Haseloff. Für Firmen wie Evonik Degussa, PV Silicon oder den Hersteller von Solarzellen Q-Cells optimale Bedingungen.

Steckbrief:
Gesamtfläche: 1200 Hektar
Noch verfügbare Fläche: 170 Hektar
Anzahl der Beschäftigten: 11.000
Anzahl der Unternehmen am Standort: 360

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