Chemie- und Kunststoffindustrie
Chemie- und Kunststoffland Sachsen-Anhalt

Sachsen-Anhalt ist das Kernland der mitteldeutschen Chemielandschaft. Dafür sprechen die Tradition und Leistungskraft der chemischen und Kunststoff verarbeitenden Industrie. Hier wurde das Chemieparkkonzept geboren – Sachsen-Anhalt: hier stimmt die Chemie.
Unsere Branche
- Mitteldeutsches Chemiedreieck: Traditions- und Innovationsstandort der Chemie- und Kunststoffindustrie im Zentrum Europas
- 214 Betriebe (mit mehr als 20 Beschäftigten), die chemische Erzeugnisse oder Gummi- und Kunststoffwaren herstellen
- fast 25.500 Beschäftigte
- 8,69 Mrd. Euro Umsatz = mehr als ein Fünftel des gesamten Umsatzes des verarbeitenden Gewerbes in Sachsen-Anhalt (2008)
- hohe Umsatzproduktivität: 414.000 Euro je Mitarbeiter
- vorrangig kleine und mittlere Unternehmen; rund 10% aller Chemieunternehmen gelten als Großunternehmen
Unsere Vorteile
- fünf Chemieparks: Chemiepark Bitterfeld-Wolfen, Chemiestandort Leuna, Dow Value Park Schkopau/Böhlen, Agro-Chemie Park Piesteritz, Chemie- und Industriepark Zeitz
- Rohstoffversorgung: integrierter Stoffverbund und stoffspezifisches Know-how an den Chemiestandorten; Pipelinesysteme
- sehr gut erschlossene, verfügbare Industriegebiete für Kunststoffverarbeiter
- 15 Forschungszentren
- Hohe Akzeptanz der chemischen Industrie bei der Bevölkerung und bei der Politik
- Kurze Wege zu Märkten und Lieferanten
- Cluster Chemie/Kunststoffe Mitteldeutschland
Sie überzeugen mit weniger Gewicht: Motorradhelme aus Sachsen-Anhalt werden aus kohlenstoffverstärktem Kunststoff hergestellt. Auch Blattfedern sind heute nicht mehr aus Stahl, sondern aus glasfaserverstärktem Kunststoff. Sie wiegen bis zu 75% weniger und helfen in Nutzfahrzeugen, Kraftstoff zu sparen.
Ausgezeichnete Fiberglas-Leichtbaufedern von IFC Composite.
Ob Blattfeder, Seitenwellen oder Kardanwellen – bei der IFC Composite GmbH fertigt und entwickelt man Bauteile für die Automobilindustrie, den Rennsport, die Luftfahrt, den Schiffbau oder für Hersteller von Windkraftanlagen. Dafür arbeiten seit 2005 rund 80 Mitarbeiter. Für seine Fiberglas-Leichtbaublattfeder erhielt das Unternehmen 2006 den Hugo Junkers Innovationspreis in der Kategorie „Best of“. Gegenüber einer herkömmlichen Stahlfeder bietet die Leichtbaufeder bessere fahrdynamische Eigenschaften. Sie ist leichter und benötigt weniger Bauraum. Zudem ist sie korrosionsfrei, bruchfest und hat einen längeren Lebenszyklus.
Mehr Informationen unter www.ifc-composite.de.
Motorradhelme aus Magdeburg auf der Überholspur.
Schuberth stellt in Magdeburg-Rothensee jährlich anderthalb Millionen Schutzhelme her und ist in der Kopfschutztechnologie die Nummer eins. Motorradfahrer, Industriearbeiter, Polizisten, Soldaten und Feuerwehrleute an Arbeitsplätzen mit hohen Qualitäts- und Schutzanforderungen wissen den Premium-Kopfschutz aus Magdeburg zu schätzen. Auch der siebenfache Formel 1-Weltmeister Michael Schumacher verlässt sich auf Hightech von Schuberth und schützt sich bei allen Rennen mit einem Hochleistungshelm, der speziell für ihn entwickelt und zudem aerodynamisch im Schuberth-eigenen Windkanal an seinen Ferrari angepasst wurde.
Mehr Informationen unter www.schuberth.de.




